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Barrierefreie Fenster- und Terrassentüren

Barrierefreiheit ohne Kompromisse

Wer barrierefrei baut, beweist Weitsicht. Alle barrierefrei gestalteten Elemente Ihres Zuhauses ermöglichen eine unabhängige Nutzung des Lebensraums – weitgehend ohne fremde Hilfe. Dazu gehört umfassende Zugänglichkeit, freie Nutzbarkeit, leichte Bedienbarkeit und hoher Komfort. Mit den Fenstersystemen AWS Barrierefrei bietet Schüco die passende Lösung für barrierefreie Fenster, Balkon- und Terrassentüren im gesamten Objekt - ganz gleich ob Drehfenster, Dreh-Kipp-Fenster, Stulpfenster oder bodentiefe Elemente.

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Schüco Fenstersysteme AWS Barrierefrei überzeugen durch

  • absolute Ebenerdigkeit dank bodengleicher Nullschwelle
  • kinderleichte Bedienung mit und ohne Komfortkomponenten
  • hohe Einsatzvielfalt im gesamten Objekt
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Absolut ebenerdig: Balkon- und Terrassentüren mit Nullschwelle

Die Anforderungen an barrierefreie Übergänge werden aktuell im Rahmen der Überarbeitung der Normenreihe DIN 18040 diskutiert und an europäische Vorgaben der DIN EN 17210 angepasst. Im Fokus steht dabei die nutzerfreundliche Überrollbarkeit von Schwellen.
Die Schüco Nullschwelle ermöglicht einen niveaugleichen Übergang ohne störende Höhenkante und unterstützt damit eine komfortable und barrierefreie Nutzung von Innen- und Außenräumen. Die Überrollbarkeit wurde nach der ift-Richtlinie BA-01/1 geprüft und mit der höchsten Klassifizierung (Klasse 6) bewertet. 
Wenn es draußen regnet, sorgen zwei durchgehende Dichtebenen für eine optimale Systemdichtheit der Nullschwelle. Dadurch wird eine Schlagregendichtheit der Klassen 9A für einflügelige und der Klasse 7A für zweiflügelige Terrassentüren erreicht (DIN EN 12208). Die Schwelle lässt sich dabei mit marktüblichen Entwässerungssystemen kombinieren und bietet ein integriertes Rückschlagventil zur optimalen Abführung des Wassers. Darüber hinaus sorgt eine verzögerte hydraulische Absenkung für einen kräftefreien Schließvorgang für Jedermann.

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Norm erfüllt – Alltag noch nicht gesichert

In der Praxis setzen viele Lösungen auf abgeschrägte Profile oder minimale Schwellen. Die Herausforderung: Die Norm fordert keine verpflichtende Prüfung der Überrollbarkeit. Ob diese Lösungen im Alltag tatsächlich leicht und sicher überrollbar sind, bleibt damit häufig offen. 

Das Risiko: 

  • erhöhte Stolpergefahr  

  • höherer Kraftaufwand beim Überfahren  

  • Unsicherheit für Nutzerinnen und Nutzer 

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Kinderleichte Bedienung: mit und ohne Komfortkomponenten

Fenster sollten von jedem Menschen bedient werden können. Insbesondere für Rollstuhlfahrer bzw. Menschen mit motorischen Einschränkungen ist ein möglichst leichter Öffnungs- und Schließvorgang enorm wichtig. Das bedeutet gemäß DIN 18040-2: mit einer maximalen Bedienkraft von 30 N für die Kippstellung und 5 Nm für die Griffbetätigung.
Die baubaren Größen und die Bedienbarkeit der Elemente sind abhängig von der Bautiefe der Systeme, dem Glasaufbau und den Griffhöhen in Kombination mit dem Beschlagzubehör. Schüco Fenstersysteme AWS Barrierefrei erfüllen die Anforderungen an die maximal erforderlichen Bedienkräfte - je nach Auslegung auch ohne den Einsatz von Komfortkomponenten wie Komfortbeschlag, Seilauswerfer oder Federeinheit möglich. Es gilt aber: Genaue Auslegungen müssen individuell betrachtet werden. 
Barrierefreie Komfortkomponenten lassen sich in Fenstern der Bautiefen 70, 75 und 90 mm verbauen und ermöglichen die freie Justierbarkeit der Bedienkräfte und somit die Einhaltung der für Barrierefreiheit zulässigen Bedienkräfte gemäß DIN 18040-2.

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Hohe Einsatzvielfalt: barrierefrei im gesamten Gebäude

Das Fenstersystem AWS Barrierefrei bietet viel Flexibilität und Einsatzvielfalt. Ob Griffhöhe, leichte Bedienbarkeit oder Nullschwelle, Fenster und Fenstertüren können im ganzen Objekt barrierefrei gestaltet werden. Dabei kann zwischen Drehfenstern, Dreh-Kipp-Fenstern aber auch bodentiefen Elementen gewählt werden.

  • Terrassen - und Balkontür mit Nullschwelle und leichter Bedienung
  • Drehfenster auf Brüstung mit leichter Bedienung und horizontalem Griff
  • Dreh-Kipp Fenster auf Brüstung mit leichter Bedienung
  • in allen Ausführungen mit niedrigem Griff
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Geprüfte Lösungen von Schüco

Mit den geprüften Lösungen von Schüco wird Überrollbarkeit zur gelebten Barrierefreiheit. Planer und Bauherren erhalten Sicherheit und Nachweisbarkeit, Nutzerinnen und Nutzer profitieren von komfortablen, barrierefreien Übergängen. 

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FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Thema Barrierefreiheit:

Warum wird die Definition der Nullschwelle derzeit neu diskutiert?

Die bisherige DIN 18040 erlaubt in technisch begründeten Ausnahmefällen Schwellenhöhen bis 20 mm. In der Praxis wurden solche Lösungen häufig als schwellenlos oder als Nullschwelle wahrgenommen. Im Rahmen der aktuellen Normenüberarbeitung wird jedoch diskutiert, die Begriffe künftig klarer voneinander abzugrenzen und die tatsächliche Nutzbarkeit von Übergängen stärker zu berücksichtigen. Dabei rücken niveaugleiche Lösungen und die Überrollbarkeit von Schwellen zunehmend in den Fokus.

Wie wird die Überrollbarkeit einer Schwelle bewertet?

Die Überrollbarkeit einer Schwelle lässt sich durch standardisierte Prüfverfahren objektiv bewerten. Dabei werden unter anderem die erforderlichen Überrollkräfte sowie die Gebrauchstauglichkeit für unterschiedliche Nutzergruppen untersucht. Die Schüco Nullschwelle wurde nach der ift-Richtlinie BA-01/1 geprüft und mit der höchsten Klassifizierung, Klasse 6, bewertet.

Warum reicht die Schwellenhöhe allein nicht aus?

Die Höhe einer Schwelle ist nur ein Kriterium für die Nutzbarkeit eines Übergangs. Ebenso entscheidend sind die Geometrie der Schwelle, der erforderliche Kraftaufwand beim Überfahren und die tatsächliche Gebrauchstauglichkeit im Alltag.