Auf rund 2.200 m² Nutzfläche sind flexible Büroflächen für unterschiedliche Unternehmensstrukturen entstanden. Jede Ebene kann unabhängig genutzt werden und ermöglicht langfristige Anpassungen an veränderte Anforderungen. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine begrünte Dachterrasse, die den Nutzern einen gemeinschaftlichen Aufenthaltsbereich mit Blick über Ravensburg bietet. Nachhaltigkeit wurde dabei nicht auf die Gebäudetechnik beschränkt, sondern als ganzheitlicher Planungsansatz verstanden. So erfüllt das Gebäude die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) und setzt auf ressourcenschonende Materialien sowie eine langfristig nutzbare Konstruktion. So kam beispielsweise Recyclingbeton in der Gründung und in Teilen der Tragstruktur zum Einsatz. Gleichzeitig wurden Bauteile und Fassadenelemente so konzipiert, dass sie später sortenrein getrennt und wiederverwertet werden können. Wärmepumpentechnik und Photovoltaik ergänzen das Energiekonzept. Der Gedanke der Zirkularität floss bereits in die Planung ein. So wurden Fassadenaufbau, Dämmung und Unterkonstruktion so konzipiert, dass einzelne Komponenten später getrennt rückgebaut und dem Materialkreislauf erneut zugeführt werden können. Auf expressive Gesten oder kurzlebige Gestaltungstrends wurde verzichtet. Stattdessen setzten die Architekten auf einen bewusst zurückhaltenden Materialkanon, dauerhafte Materialien, präzise Details und eine ruhige Farbgestaltung.