Die Fassadenelemente wurden vollständig in der Werkstatt vorgefertigt – inklusive Verglasung, Dichtungsebenen und mechanischer Anschlüsse – und montagefertig an die Baustelle geliefert. Das gewährleistete eine wetterunabhängige Fertigung bei bester Verarbeitungsqualität und kalkulierbaren Kosten. Der hohe Vorfertigungsgrad vereinfachte außerdem die Baustellenlogistik erheblich, reduzierte Montagezeiten auf ein Minimum und sorgte dafür, dass selbst ein außergewöhnliches Objekt wie der Gasometer in kurzer Zeit eine ästhetische und energieeffiziente Gebäudehülle erhält. Sogar die spektakuläre Einbausituation – ein lediglich ein Meter breiter Zwischenraum zwischen Stahlkonstruktion und Rohbau – wurde souverän gemeistert. Ein speziell entwickeltes Schienensystem transportierte bis zu acht Meter hohe und zwei Tonnen schwere Elemente millimetergenau um das Gebäude, bevor sie per Kran auf Einbauhöhe gezogen wurden. Die elementierte Bauweise ermöglichte eine schnelle, sichere und hochpräzise Montage – ein entscheidender Faktor für ein Projekt dieser Größenordnung.