Stahl leitet Wärme gut, was im Fensterbau zunächst ein Nachteil ist. Ein durchgehendes Metallprofil würde als Wärmebrücke wirken. Moderne Systeme lösen das über eine thermische Trennung. Zwischen der inneren und der äußeren Profilschale sitzen Isolierstege aus glasfaserverstärktem Polyurethan, die den Wärmefluss über den Rahmen deutlich verringern und zugleich die Statik des Verbunds sichern.
Der U-Wert beschreibt bei allen Fenstern, wie viel Wärme verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmung. Zu unterscheiden sind der Ug-Wert für die Verglasung, der Uf-Wert für den Rahmen und der Uw-Wert für das gesamte Fenster. Für gesetzliche Vorgaben und Förderungen ist immer der Uw-Wert maßgeblich.
Mit Dreifach-Isolierverglasung erreichen hochwärmegedämmte Schüco Stahlfenster Uw-Werte bis 0,8 W/(m²K). Festverglasungen, die ohne beweglichen Flügel auskommen, erreichen bis 0,69 W/(m²K). Der konkrete Wert hängt von System, Fenstergröße, Verglasung und Ausführung ab.
Zur Einordnung der geltenden Anforderungen:
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| Gesetzlicher Höchstwert beim Fenstertausch im Bestand (GEG) | 1,3 W/(m²K) | solide Wärmedämmung |
| Voraussetzung für die Förderung (BAFA) | 0,95 W/(m²K) oder besser | gute bis sehr gute Wärmedämmung |
| Passivhaus-Niveau (typisch) | um 0,8 W/(m²K) | hervorragende Wärmedämmung |
Ungedämmte Stahlprofile erfüllen diese Anforderungen nicht und sind dafür auch nicht vorgesehen. Ihr Einsatzbereich liegt im Innenausbau, wo keine Wärmeschutzanforderungen gelten.