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Interview

Tiny Houses: Leben auf kleinstem Raum

Etwas Neues ausprobieren, die Umwelt und Ressourcen schonen, die Freiheit haben, stets weiterzuziehen – es gibt viele Gründe, warum Menschen in einem Tiny House leben. Bei Janka Riedel ist es die Sehnsucht nach Freiheit. Momentan ist sie mit ihrem mobilen Zuhause im sonnigen Portugal. Ein Gespräch mit der Architektin und Bauherrin über Luxus und Lebensgefühl im Tiny House.

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Was fasziniert Sie an der Idee des Tiny House?

Janka Riedel: Ich arbeite schon seit längerer Zeit projektbezogen und vor allem ortsungebunden, so dass die Idee eines mobilen Zuhauses nur die Konsequenz aus der Frage war, was ich zum Leben und Arbeiten wirklich brauche. Mein Studium der Raumstrategie an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, in dem die Lehre der Kulturanthropologie mit Architektur kombiniert wird, war eine gute Basis, die Fragen nach dem Warum und Wie neu zu stellen.

Was bedeutet das genau?

Janka Riedel: Es gibt den realen Raum mit vier Wänden, aber auch den „gefühlten“ Raum. Hier setzt das Konzept an. Trotz der räumlichen Überlagerung müssen der Ort zum Schlafen, der Wohnraum, der Ort des Rückzugs ebenso wie der des Arbeitens, die Küche und das Bad jeweils für sich funktionieren. Im Tiny House finden auf 14,3 Quadratmetern alle Funktionen Platz.


Was gab es bei der Planung zu beachten?

Janka Riedel: Die Grundidee war es, ein transportables Zuhause zu schaffen. Dafür darf das Tiny House nicht mehr als 2,40 Meter breit sein und maximal 3,5 Tonnen wiegen. Als Inspiration habe ich verschiedene Prototypen im Hinblick auf Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit angesehen, denn das Haus muss an die klimatischen Bedingungen vor Ort angepasst sein.

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„Schön ist auch die Aussicht. Über die große Klassik Design Schiebetür verbindet sich der Innenraum mit der Natur, der Blick kann in die Ferne schweifen. Diese Raumerweiterung ist essenziell für das Konzept, vermittelt sie doch trotz des kompakten Grundrisses dieses Gefühl von unendlicher Freiheit.“ - Architektin und Bauherrin Janka Riedel

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Wie wurde Ihr Tiny House gebaut?

Janka Riedel: Für die Konstruktion habe ich mich für ein System aus Holz-Sandwichplatten entschieden, aus denen die Öffnungen für die Tür und die Fenster schon im Werk ausgefräst wurden. Die massive Bauweise reagiert auf das Klima und schützt vor Hitze im Sommer und Kälte im Winter. Die Innenausstattung wie die Schlafebene, aber auch die multifunktional nutzbaren Möbel und Aufbewahrungselemente sowie die Küche wurden eigens für das Haus entworfen. Mein Anspruch war, das Tiny House selber zu bauen – das konnte mit Hilfe von Kollegen und deren Werkstatt auch so umgesetzt werden. In Deutschland wurden alle Bauteile vormontiert und vor Ort in Portugal zusammengesetzt. Eine Fassade aus horizontalen Lärchenholzbrettern umhüllt das Haus und verleiht ihm den schlichten kubischen Charakter. Das Lärchenholz wird im Zuge des Alterungsprozesses silbrig schimmern.


Neugierig geworden? Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Janka Riedel ab Seite 45 der dritten Ausgabe des panorama Magazins.

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