B-One

Berlin Hyp setzt auf Solarstrom mit BIPV

In die Fassade integrierte Photovoltaikmodule (BIPV) sind ein Schlüsselelement für CO₂-reduzierten und kosteneffizienten Gebäudebetrieb. Mittels der PV-Elemente des B-One in Berlin werden im Jahresmittel rund 20 Prozent des eigenen Strombedarfs gedeckt. 

Details zur Referenz

Gebäudetyp Büro und Verwaltung
Produktbereiche Fenster Brand- und Rauchschutz Schiebetüren BIPV Gebäudeautomation
Schüco Systeme BIPV ADS 80 FR 30 FWS 60
Merkmale Neubau Zirkularität DGNB Brandschutz Rauchschutz Investoren
Standort Berlin, Berlin
Fertigstellung 2025
Architekten CF Moller Berlin,Ed. Züblin AG Direktion Nord-Ost Bereich Berlin
Fachbetrieb Dobler-MBM-GmbH,FASYTEC GmbH
Bildnachweis © Franz Brück

Urbanität trifft New Work

Das B-One am nordöstlichen Rand der Berliner City West unterstreicht als neue Zentrale der Berlin Hyp die nachhaltige Vision des Immobilienfinanzierers und steht gleichzeitig als Impulsgeber für den urbanen Wandel in Berlin. Entworfen vom Architekturbüro C.F. Møller Architects bietet das 13-geschossige Gebäude moderne Arbeitswelten und integriert sich zugleich harmonisch in die bestehende Blockrandbebauung an der Budapester Straße 1. Der Bereich im Erdgeschoss dient als Begegnungsstätte und kreativer Arbeitsbereich. Begrünte Terrassen auf verschiedenen Ebenen, ein Dachgarten im 10. OG mit Aussicht über den Berliner Tiergarten und ein begrünter Innenhof verbinden Innen- und Außenräume zu einer abwechslungsreichen Arbeitsumgebung.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz als Leitbild

Ein besonderes Augenmerk lag auf dem nachhaltigen Ansatz des Projekts: Der Neubau strebt mit seiner energieeffizienten Bauweise und dem Einsatz modernster Technologien wie Geothermie und Betonkernaktivierung die höchste DGNB-Auszeichnung „Platin“ an. Ein zentrales Element der nachhaltigen Energiegewinnung bilden Photovoltaikmodule: Rund 1.200 m² BIPV sind harmonisch in das Fassadenraster aus Naturstein integriert und fügen sich dezent in die Gebäudehülle ein. Die Fassadengestaltung sorgt mit natürlichen Materialien für eine ruhige Optik und reduziert durch ihre Konstruktion die Sonneneinstrahlung effektiv.

Low Carbon Aluminium für weniger verbaute Emissionen

Der Nachhaltigkeitsanspruch des Bauherrn wurde konsequent umgesetzt, indem 70 Tonnen Low Carbon (LC) Aluminium von Schüco bestellt wurden. Schüco LC Aluminium überzeugt durch einen reduzierten CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu konventionell hergestelltem Aluminium. Dies wird durch den Einsatz von Recyclingmaterialien oder den Bezug von Grünstrom während der Produktion ermöglicht. Die Entscheidung für Schüco LC Aluminium führte zu einer spürbaren Senkung der im Projekt verbauten Emissionen. Zusätzlich trägt der Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) dazu bei, die Emissionen im Betrieb zu reduzieren. Das Ergebnis ist ein dekarbonisiertes Gebäude, dessen ökologische Auswirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg auf ein Minimum beschränkt wurden.

Wald aus Vogelperspektive mit sich drehenden Pfeilen als Recyclingsymbol

Schüco Carbon Control

Der „Europäische Green Deal“ zielt auf Klimaneutralität bis 2050 ab und macht den CO₂-Wert von Gebäuden zum Hauptkriterium für Investitionen und Ausschreibungen.

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