Mit dem neuen Environmental Calculator haben Schüco Partner die Möglichkeit, den CO₂e-Fußabdruck ihrer individuell konfigurierten Kunststoff-Elemente gezielt zu beeinflussen. Anhand des digitalen Indikators können verschiedene Kombinationen von Material und Ausstattung getestet werden, um das optimale Ergebnis zu erzielen. Im Anschluss können elementspezifische EPDs ausgegeben werden, die eine Ökobilanz nach der Norm EN 15804-A2 beinhalten.
Der GWP-Wert – Global Warming Potential, auch als CO₂e-Fußabdruck bekannt – gibt den Beitrag eines Materials, Produktes oder sogar des gesamten Gebäudes zur Erderwärmung an. Zukünftig dreht sich bei der Beurteilung von Gebäuden alles um diesen Wert, bezogen auf den Lebenszyklus des Objekts. Bauprozess-Verantwortliche sind ab dem 1. Januar 2028 dazu verpflichtet, das „Lebenszyklus-Treibhauspotenzial“ für jedes Gebäude als GWP-Wert zu berechnen und im Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz offenzulegen.
Diese Auflage gilt für Neubauten mit mehr als 1.000 m² Nutzfläche und ab 2030 generell für alle Neubauten. Den GWP-Wert und damit die objektspezifische Dekarbonisierung steuern zu können, wird für die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden entscheidend.