CO₂-effiziente Gebäude planen

CO₂-Effizienz lässt sich von vornherein mit einplanen. Durch einen optimalen Formfaktor und die richtige Konstruktion können Architekten und Planer schon von Beginn an die Weichen für einen geringen CO₂-Fußabdruck von Gebäuden stellen.

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Den optimalen Formfaktor gestalten

Der Formfaktor beschreibt das Verhältnis der Gebäudehülle zur Nutzfläche und entscheidet über die Menge an Embodied Carbon, das für die Herstellung der Gebäudehülle aufgewendet werden darf. So darf bei einem Gebäude mit einem ungünstigen Formfaktor bei konstantem, nutzflächenbezogenem Embodied Carbon nur wesentlich weniger Embodied Carbon in der Fassade verbaut werden, als dies bei einem Gebäude mit einem günstigeren Formfaktor erlaubt ist. 

Für einen guten Formfaktor und eine materialsuffiziente Lösung ist es daher wichtig, das Design eines Gebäudes auf eine möglichst kompakte Gebäudehülle in Kombination mit einer möglichst großen Nutzfläche auszurichten. 

Dabei beeinträchtigt eine CO₂-günstige Fassadenkonstruktion nicht zwangsläufig die gestalterische Freiheit beim Entwurf. Denn auch CO₂-optimierte Konstruktionen bieten viel Gestaltungsfreiraum, ohne allerdings die Gesamtbilanz des Gebäudes negativ zu belasten.

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Die richtige Konstruktion bestimmen

Ein großes Potenzial zur Senkung des CO₂ an der Gebäudehülle liegt in der Wahl der richtigen Fassadenkonstruktion. So kann durch die Planung größerer Fassadenraster der konstruktive Bedarf an Aluminium reduziert werden.

Der verringerte Materialbedarf bedeutet weniger CO₂-Ausstoß bei der Herstellung – zugleich besitzen größere Elemente weniger Fugen, wodurch Wärmeverluste reduziert werden. Als Resultat wirken sich der verbesserte U-Wert und die entsprechend erhöhte Energieeffizienz positiv auf die CO₂-Bilanz aus.

Insgesamt können mit den richtigen konstruktiven Anpassungen, die über eine Veränderung der Rastergrößen hinausgehen, bis zu 40 % Material gegenüber nicht materialoptimierten Konstruktionen eingespart werden. 

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EDP's auf Knopfdruck

Immer häufiger fordern Investoren und Bauherren anhand von Gebäudezertifikaten wie LEED, BREEAM oder DGNB Nachweise dafür, dass Nachhaltigkeitskriterien eingehalten wurden.

Schüco liefert hierfür EPDs (Environmental Product Declarations), die Architekten, Planern, Investoren und Gebäudezertifizierern unter anderem wichtige Informationen über den CO₂-Eintrag sowie weitere Umweltwirkungen eines Bauprodukts liefern. Für eigene Fassadenelemente bietet unser Carbon Control Consulting über die Software SchüCal die Möglichkeit für jegliche Systemkonfiguration eine individuelle EPD auf Knopfdruck zur Verfügung zu stellen.

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Energieeffiziente Lösungen

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