Hier gibt sich niemand mit etwas Durchschnittlichem zufrieden, wenn die Möglichkeit besteht, es besser zu machen.

Andreas Engelhardt

Ein Spaziergang mit Andreas Engelhardt

Welcher Anspruch treibt Sie an – beruflich und privat? Wer oder was gibt Ihnen Kraft?

Ehrlich gesagt kann ich hier Privates und Berufliches gar nicht trennen. Generell versuche ich selbst immer besser zu werden – ganz gleich was ich tue. Dieser Anspruch geht mit dem Wunsch einher, aktiv Dinge meiner Umwelt, meines Umfelds zu verbessern. Die Menschen, die mich dabei begleiten, geben mir die nötige Kraft. Und da spielt es keine Rolle, ob es sich um Familie, Freunde, Kollegen oder Mitarbeiter handelt. Es spornt mich an, wenn sie mir Impulse geben, etwas anzupacken, weiterzumachen oder meinen Ehrgeiz wecken. So ein Miteinander zeugt von Vertrautheit und der Freude an der persönlichen Auseinandersetzung. Und da ist es vollkommen egal, ob das in Bielefeld in den Räumen von Schüco oder in meinem Zuhause stattfindet.

Worin sehen Sie die Einzigartigkeit des Unternehmens, das Sie führen?

Es ist, glaube ich, die Vorreiterposition, die Schüco schon seit Jahren in vielen Bereichen hat. Das liegt ein Stück weit in der DNA dieses Unternehmens. Hier gibt sich niemand mit etwas Durchschnittlichem zufrieden, wenn die Möglichkeit besteht, es besser zu machen. Permanent auf diesem Niveau zu agieren ist nicht immer einfach und kostet alle Beteiligten viel Energie. Aber das macht den Wert dieses bodenständigen Familienunternehmens aus: die Herkunft im Sinn und Innovationen vor Augen.

Was genau bildet bei Schüco diesbezüglich die Wurzeln, was die Flügel? Was ist an Ihrem Unternehmen traditionell, was innovativ?

Traditionell stehen wir zu unseren Werten, die sich mit Verlässlichkeit und gegenseitigem Respekt gut beschreiben lassen. Hinzu kommt die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Stabilität, die für uns eine große Rolle spielen. Die Wurzeln bilden für mich die vielen Tausend Menschen, die in den letzten Jahrzehnten unserem Unternehmen mit ihrem persönlichen Einsatz das Schüco-Gesicht gegeben haben. Und unsere Flügel? Nun, ich würde das gern an dem vielleicht etwas hinkenden, aber nicht minder wahren Beispiel „Arminia Bielefeld“ festmachen: Unserem Zweitligisten beizustehen, in guten und in schlechten Zeiten, beflügelt mich. Uns. Viele von uns!

Was bedeutet gute Architektur für Sie?

Für mich ist eine gute Architektur vor allem die, die meine Sinne anspricht. Die bei Betrachtung und Nutzung ein Glücksgefühl auslöst. Ich finde individuell, auf den oder die Einzelne ausgerichtete Entwürfe und Bauwerke am reizvollsten. Sie beinhalten eine gewisse Ganzheitlichkeit und inhaltliche Tiefe. Auch hinsichtlich visionärer Gedanken macht so etwas gute Architektur aus.

Ihr gesamtes Sortiment ist auf qualitätvolle Architektur ausgerichtet. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Begriff Nachhaltigkeit?

Qualität und Zuverlässigkeit gehörten immer zu unseren Grundwerten. Das hat sich bis heute nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. Nun, Sie werden denken „Das sagen alle.“ Bestimmt … Aber sie sind uns Grundmaxime und Kür zugleich. Wir stellen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg – vom Entwurf bis zum Betrieb eines Gebäudes – höchstes Qualitätsniveau dauerhaft sicher. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern eine Einstellung. Wir lassen uns in die Karten gucken und zeigen auf, wie wir eine nachhaltige Beschaffung und nachhaltige Prozesse etablieren.

Wie begeisterungsfähig sind Sie hinsichtlich haptischer Erlebnisse?

Meine Oma hat immer gesagt: „Etwas, das man nicht anfassen und fühlen kann, kauft keiner.“ Nun, die Zeiten haben sich im Zuge der Digitalisierung geändert, aber prinzipiell hatte sie recht. Qualitativ hochwertige Systeme in anspruchsvollen Architekturen muss man fühlen und in ihrer wahren Funktion begreifen können. Die Optik, das haptische Gefühl, der Klang und das ganze Potenzial, das Gegenständen und Produkten innewohnt, macht sie einzigartig und besonders.

Worauf schauen Sie, wenn Sie sagen, das ist der perfekte Ausblick?

Der perfekte Ausblick für mich persönlich ist der Blick auf die Nordsee. Das Meer mit seiner Weite, die den Blick ungebremst in die Unendlichkeit führt. Und wenn ich aus einem Gebäude heraus diesen Blick ebenso genießen kann wie von draußen, ohne optische Einschränkungen oder Ablenkungen, und wenn die schmalen Profile dann ein Schüco Zeichen tragen, dann ist er noch perfekter.

Qualitativ hochwertige Systeme in anspruchsvollen Architekturen muss man fühlen und in ihrer wahren Funktion begreifen können.

Andreas Engelhardt

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