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SchüCal – auch mobil immer erreichbar

Baustelle/Logistik: Wer mit SchüCal arbeitet, ist auch auf der Baustelle bestens mit Informationen versorgt. Die App SchüCal mobile liefert eine direkte Verbindung ins Büro.

Das Internet lässt die Welt kleiner erscheinen. Denn Daten, die einmal digitalisiert wurden, sind innerhalb kürzester Zeit an jedem Ort verfügbar. Das gilt auch für die Informationen in SchüCal. Verarbeiter können sich die App SchüCal mobile auf ihr Smartphone oder Tablet laden und schon reist das Büro immer mit.

Dabei funktioniert die Informations- übertragung in beide Richtungen. Vor Ort auf der Baustelle oder im Gespräch mit dem Kunden sind alle Projektinformationen verfügbar. Fragen lassen sich schnell klären, Alternativen können besprochen und kalkuliert werden. Umgekehrt haben Techniker die Möglichkeit, Maße, die sie auf der Baustelle aufnehmen, unmittelbar ins Büro zu senden, übrigens auch drahtlos mittels Lasergerät. Mit Notizen ist es zudem möglich, die Situation auf der Baustelle genau zu beschreiben und Fotos der Anschlusssituationen hinzuzufügen. Eine Verbindung mit dem Docu Center hilft schließlich dabei, Informationen zu Einbau und Montage zu finden.

Praktisch ist die Software auch innerhalb des Unternehmens. Sie lässt sich beispielsweise für die Kommissionierung einsetzen, denn in der App ist ein Barcode-Scanner integriert. Der Mitarbeiter muss in der Werkstatt also nur den Barcode auf dem Profil scannen, und schon kann er sich die entsprechende Position in dem zugehörigen Projekt anschauen. Mit wenigen Klicks hakt er vorhandenes Material ab oder weist auf fehlende Teile hin, damit diese bestellt werden können. Im nächsten Schritt unterstützt SchüCal mobile bei der Fertigung – durch Barcodes auf den Dokumenten. Alle KatalogInformationen zu den einzelnen Artikeln lassen sich aufrufen.

Die eigens programmierte Software der Firma Weinzierl nutzt die Daten aus SchüCal.

Perfekte Datenübertragung

„Durch SchüCal mobile gehen weniger Informationen verloren. Bilder der örtlichen Gegebenheiten können direkt der Position zugeordnet werden, was die Arbeit für den Techniker im Büro erleichtert. Dadurch können wir Veränderungen schneller umsetzen. Das spart Zeit und Geld.“

Sascha Grzenia, Geschäftsführer der Hengsberg GmbH & Co. KG in Grafschaft-Gelsdorf.

iPad statt Aktenkoffer

„Früher hatten wir auf der Baustelle einen dicken Packen Unterlagen dabei, und doch fehlte immer etwas. Jetzt zeigen wir den Kunden alles auf dem iPad und können direkt Alternativen durchgehen, zum Beispiel für Griffe. Für das Aufmaß hängen wir einfach ein Foto an die entsprechende Position.“

Adam Kroczek, Technik und Projektabwicklung bei MDL Metallbau in Wadersloh-Liesborn.

Effizienter bei Reparaturen

Schüco Partner Weinzierl Metallbau aus Osterhofen hat eine Software programmieren lassen, die auf die Anforderungen in seinem Betrieb exakt zugeschnitten ist. Die nötige Datenbasis erhält er über eine Schnittstelle zu SchüCal.

Alfons Weinzierl sieht eine Stärke seines Unternehmens darin, „individuelle Lösungen“ für seine Kunden zu finden und in hochwertiger Qualität umzusetzen. Genau den gleichen Ansatz verfolgt er bei der Digitalisierung des eigenen Betriebs: „Wir haben vor zwei Jahren damit begonnen, eine Software programmieren zu lassen“, erzählt er. „Es gibt zwar viele Angebote auf dem Markt, aber so können wir selbst entscheiden, um welche Komponenten wir die Software jeweils erweitern, und haben immer genau das, was wir brauchen.“ Unter anderem verfügt Weinzierl Metallbau inzwischen über ein digitales Warenwirtschaftssystem und eine eigene Zeiterfassung. Der Clou aber ist eine Kennzeichnung der Bauteile per QR-Code.

Alle Infos hinterlegt

Reparaturen waren lange Zeit für das Unternehmen mit großem Aufwand verbunden. „Oft habe ich ein vollbesetztes Auto mit drei, vier Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen zu einer Störung geschickt, weil ja niemand sagen konnte, was überhaupt kaputt war“, sagt der Geschäftsführer. Anschließend wurden gegebenenfalls Ersatzteile bestellt und ein zweiter Ortstermin stand an. Das ist jetzt anders. Weinzierl arbeitet mit SchüCal und hat zusätzlich eine Schnittstelle zur eigenen Software. Die Infos zu allen Einzelteilen eines Projektes sind also im Prinzip bereits digital hinterlegt. Alfons Weinzierl erklärt: „Sobald die Artikel geliefert werden, prüft der Mitarbeiter die Sendung digital auf Vollständigkeit. Nach dem Zusammenbau kontrolliert der Werkstattmeister das Bauteil und druckt einen individuellen QR-Code aus.“ Hinter diesem Code – siehe Fotos links – sind nun alle Informationen zum Bauteil hinterlegt, sogar die Namen der beteiligten Mitarbeiter. Er funktioniert also im Prinzip wie ein individuelles Typenschild und wird auch genauso aufgeklebt. Später kann er zum Beispiel von einem Hausmeister ausgelesen werden, der einen Defekt entdeckt. „Der Hausmeister braucht dafür nur ein normales Android-Handy und eine App, die er kostenlos von uns bekommt“, erklärt Weinzierl. Seine Mitarbeiter sehen dann direkt, wer für das Bauteil zuständig war und welche Ersatzteile wahrscheinlich benötigt werden. Im nächsten Schritt soll es sogar möglich sein, diese Teile über den Weinzierl-Onlineshop direkt zu bestellen. All das spart Zeit und damit Geld. „Für uns haben sich die Investitionen in die Software bereits gerechnet“, freut sich Weinzierl.

Einfach den QR-Code scannen – und schon wissen die Monteure, welches Bauteil sie ersetzen müssen.
Hinweis


Weitere Infos zu SchüCal mobile bietet das Video unter www.schueco.de/film_schuecalmobile. Die App als Ergänzung zu SchüCal im Büro gibt’s bei iTunes und Google Play.