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Schüco Meilensteine der Unternehmensgeschichte

1951: Geburtsstunde von Schüco

Heinz Schürmann, ein Pionier der jungen Bundesrepublik, gründet die Firma Heinz Schürmann & Co. in Porta Westfalica. In einem kleinen Hinterhof fertigt er mit sechs Mitarbeitern Schaufenster, Markisen und Rollgitter.

1954: Neue Heimat In Zeiten des westdeutschen Wirtschaftswunders werden innovative Fenster und Fassaden immer wichtiger. Schüco liefert sie. Mit dem leichten und modernen Werkstoff Aluminium hat das Unternehmen den Finger am Puls der Zeit. Durch den Umzug nach Bielefeld findet Schüco ein neues Zuhause.

1955-1963: Grenzen überwinden Das rasante Wachstum von Schüco erfordert neue Vertriebswege. In Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg entstehen Handelsniederlassungen. Lizenz- und Vertretungsverträge ermöglichen europaweit neue Kooperationen. Mit Alu König Stahl geht Schüco 1958 eine Partnerschaft ein, die bis heute andauert.

1964: Starke Verbindung – bis heute Für Schüco eröffnen sich durch den Verkauf an das Technologieunternehmen Otto Fuchs KG neue wirtschaftliche und technische Perspektiven. Schüco Gründer Heinz Schürmann übergibt die Unternehmensleitung an Dr.-Ing. Ernst von Wedel.

1964-1969: Gemeinsamer Aufstieg Schüco treibt die Expansion ins Ausland voran. 1964 entstehen in Frankreich, den Niederlanden und Dänemark Tochtergesellschaften. In Borgholzhausen wird im gleichen Jahr Schüco Design gegründet.

1970er Jahre: mit System

Schüco entwickelt sich zum Systemlieferanten für Fenster und Türen aus Aluminium. Deutschlandweit gründet das Unternehmen neue Standorte und baut das Vertriebsnetz kontinuierlich aus.

1970-1971: Seiner Zeit voraus Aluminium-Fenster, -Türen und -Fassaden sowie großflächige Schiebesysteme mit hervorragender Wärmedämmung: Bereits zwei Jahre vor der Ölkrise richtet Schüco mit innovativen Produkten den Blick Richtung Klimaschutz und Ressourcenschonung.

1972: Der Kunde ist König Das Thema Service wird wird immer wichtiger. Schüco ist auch hier Pionier. Mit drei Mitarbeitern wird die Schüco Service GmbH als hundert prozentige Tochtergesellschaft gegründet. Mithilfe von Software unterstützt das Unternehmen die eigenen Metallbaukunden bei der Kalkulation und Konstruktion.

1975: Führungswechsel Günter Reinecke übernimmt als persönlich haftender Gesellschafter die Leitung des Unternehmens.

1980er Jahre: Global Player mit neuem Werkstoff

Schüco ist auch durch Lizenznehmer in Europa zunehmend internationaler aufgestellt. Zudem erkennt das Unternehmen früh die Potenziale des vielfältigen Werkstoffes Kunststoff und erweitert das Produktportfolio um Kunststoff-Fenster.

1980: Zug um Zug Der Schüco Express rollt seit Mitte der 1970er Jahre durch Westdeutschland. Im Inneren der Waggons können Kunden die neueste Fenster- und Fassadentechnik von Schüco bestaunen – eine einmalige Form der Produktpräsentation.

1982: Schritt voraus Lärm- und Umweltschutzanforderungen erfüllt Schüco seit Jahren erfolgreich. Jetzt setzt das Unternehmen mit dem ersten zugelassenen Brandschutzsystem auch in puncto Sicherheit Maßstäbe.

Markteinführung Schüco präsentiert das neue Aluminium-Fenstersystem ISKOTHERM. Die wärmegedämmten Isolierprofile kommen insbesondere im Wohnungsbau oder bei Renovierungen zum Einsatz.

1989: Neuer Werkstoff Schüco steigt in das Systemgeschäft für Kunststoff-Fenster ein.

1990er Jahre: Zeitenwende

In Ostdeutschland und -europa ist die Gebäudesanierung mit umweltfreundlichen Baumaterialien nach dem Mauerfall eine große Herausforderung. Schüco erkennt diese Chance und baut sein internationales Geschäft weiter aus. Gleichzeitig steigt das Unternehmen in das Großprojekt- und Solargeschäft ein.

1990: Historisches Ergebnis Schüco erreicht dank des Baubooms im Osten erstmals die magische Umsatzgrenze von einer Milliarde D-Mark. Passend zu diesem Erfolg wird Jahrhundertfußballer Franz Beckenbauer als Markenbotschafter gewonnen.

1992: Hoch hinaus Auf 81.000 m2 entsteht in Bielefeld ein neues Hochregallager, das 22.000 Lagerplätze bietet.

1997: Nachfolge Erst zum dritten Mal in der über 45-jährigen Unternehmensgeschichte wechselt bei Schüco die Führung. 1997 tritt Dirk U. Hindrichs die Nachfolge von Günter Reinecke an.

1999: Benzin im Blut Kurz vor der Jahrtausendwende steigt Schüco in die Formel 1 ein. Als Sponsor von McLaren-Mercedes dominiert der Rennwagen mit Schüco Logo weltweit die Königsklasse des Rennsports.

Unerschöpfliche Energiequelle Mit Solarthermie und Photovoltaik ergänzt Schüco sein Produktportfolio um eine dritte Unternehmenssparte und übernimmt Verantwortung für ein nachhaltiges Morgen.

Starke Kooperation Unter dem Namen Schüco Stahlsysteme Jansen entsteht ein gemeinsamer Stahlvertrieb für Deutschland und die Schweiz.

2000er Jahre: Zusammenwachsen und Ressourcen schonen

Schüco erkennt die Chancen der Globalisierung und dehnt seine Aktivitäten in die USA, nach Südamerika und China aus. In den drei Sparten Metallbau, Kunststsoff und Solar ist das Unternehmen Spezialist für nachhaltige Lösungen rund um die gesamte Gebäudehülle.

2005: Extrem leistungsfähig Das Schüco Technologiezentrum wird 2005 als unabhängiges und zertifiziertes Test- und Prüflabor für die Gebäudehülle akkreditiert.

2008: Sport im Fokus Schüco engagiert sich im Golfsport. Die Kombination passt: Präzision und Perfektion - im Einklang mit Natur und Technik. Ein Jahr später findet erstmals das Golftunier Schüco Open mit zahlreichen internationalen Golfstars statt.

Innovation aus Aluminium Das Fenster- und Türsystem Schüco AWS / ADS setzt neue Maßstäbe und löst das renommierte System Royal S ab.

2009: Temperaturregler Schüco stellt das 2° Concept für die Gebäudehülle auf der BAU 2009 vor. Mit der zukunftsweisenden, energieeffizienten Technologie leistet das Unternehmen eine wichtigen Beitrag, um die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu beschränken.

2011: Intelligent vernetzt Auf der BAU 2011 begeistert Schüco die Besucher mit dem energieautarken Schüco Energy3 Building. Durch vernetzte Fenster, Türen und Fassaden produziert es mehr Energie, als es verbraucht.

2012: Teamgeist und Vertrauen Dr.-Ing. Hinrich Mählmann übernimmt im Juni die Geschäftsleitung der Schüco International KG. Er ist persönlich haftender Gesellschafter von Schüco sowie der Muttergesellschaft Otto Fuchs KG.

Am 1. Oktober wird Andreas Engelhardt neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung.

2013: Mensch. Natur. Technik. Mit diesem Motto ist Schüco auf der BAU 2013 vertreten. Vier Themenstudios machen die Schüco Inhalte interaktiv und emotional erlebbar. Auf der Münchener Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme kann das Unternehmen über 11.000 Kontakte verbuchen - Besucherrekord.

Gut investiert Auf 6.300 m² entsteht am Standort Weißenfels eine neue Produktionshalle mit 11 hochautomatisierten Kaschierlinien für die Folierung und Folienkaschierung von farbigen Kunststoffprofilen.

2014: Gemeinsam stark Die erfolgreiche Verbindung zwischen der Otto Fuchs KG und der Schüco International KG besteht seit 50 Jahren.

Zukunft im Blick Andreas Engelhardt wird zum September geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter.

Technik zum Anfassen In Bielefeld eröffnet der Schüco Showroom, eine interaktive Produktausstellung der Metallbausparte. Auf 800 m² präsentiert Schüco faszinierende Technologien und beeindruckende Systeme aus Aluminium.

2015: Unter dem Motto "Wohnen. Arbeiten. Leben" präsentiert Schüco auf der BAU Messe in München innovative und designorientierte Systemlösungen, für nachhaltige Wohn,- Lebens- und Arbeitswelten. Mit 13.000 registrierten Fachbesuchern stellt Schüco einen neuen Besucherrekord auf.

2016: Eröffnung neuer Showrooms weltweit, u. a. in Indien und China. Beginn umfassender Bauinvestitionen am Standort Bielefeld.

2017: Wir wissen wie. Im Rahmen der Weltleitmesse BAU in München präsentiert Schüco für Architekten, Verarbeiter und Investoren zielgruppenspezifische Produkte und Services. Dazu gehören durchgängige digitale Lösungen von der Planung über die Fertigung bis zur Gebäudenutzung. Am 18.01. feiert Schüco mit seinen Partnern, Mitarbeitern und Besuchern den 66. Geburtstag des Unternehmens.

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