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Performance durch Präzision

Einfache Bedienung, intelligente Steuerung, höchste Genauigkeit, mehr Leistung: Schüco Partner Sundermann hat umgestellt auf die AF 310, die neue Vier-Achsen-CNC Maschine von Schüco.

Auf eine Unterstützung durch CNC-Bearbeitungsmaschinen möchte Stefan Albers in seinem Arbeitsalltag nicht mehr verzichten. Der Geschäftsführer von Schüco Partner Sundermann GmbH in Herford hat bereits vor acht Jahren die AF 300 angeschafft. Jetzt ist er einer der ersten Metallbauer, die Profile mit dem Nachfolgemodell AF 310 bearbeiten. „Grundsätzlich hat es uns schon die AF 300 ermöglicht, deutlich präziser und schneller zu arbeiten, was sich klar gerechnet hat“, sagt er.

„Mit der AF 310 sparen wir weitere 15 Prozent an Arbeitszeit ein. Außerdem sind die Ergebnisse noch genauer und der Umgang mit der Maschine ist sehr komfortabel.“

Das Einlegen der Profile durch Metallbaumeister Meise in die CNC-Maschine AF 310 erfolgt bei einer komfortablen und ergonomischen Körperhaltung.

Daten aus SchüCal

Die AF 310 gliedert sich perfekt in Schücos Angebot zur Digitalisierung ein. Denn die Bearbeitungsdaten können direkt in SchüCal generiert und übers firmeneigene Netzwerk oder per USB auf die Maschine übertragen werden. Der Zeitaufwand von der ersten Skizze bis zum Aufspannen des Werkstücks ist daher minimal. Angesteuert wird die Maschine schließlich über SchüCam. Dabei berechnet die Software über programmierte Optimierungsalgorithmen automatisch, welche Reihenfolge für die Bearbeitung am effektivsten wäre.

Alternativ kann der Verarbeiter die AF 310 über das Menü auf dem Bildschirm manuell programmieren. Das TFT-Farbdisplay ist dank seiner Größe von 19 Zoll sehr übersichtlich. TFT steht übrigens für Thin-film transistor und damit für Monitore, die ein besonders scharfes und kontrastreiches Bild liefern. Der Maschinenstatus wird zusätzlich jederzeit über ein LED-Leuchtband angezeigt.

24.000 Umdrehungen

Stefan Albers setzt die AF 310 ein, um Fenster, Türen, Fassaden-Elemente und Schiebetüren zu bearbeiten. „Die Handhabung ist wirklich angenehm“, sagt er. „Wir legen die Profile in einem Winkel von 30 Grad ein. Das ist sehr ergonomisch, und die Spannsituation lässt sich dabei gut überblicken. Der Winkel ist, je nach Größe des Maschinenbedieners, frei wählbar.“ Durch den Schwenkbereich der Achse von plus/minus 110 Grad sei es zudem möglich, drei Seiten eines Profils in nur einer Aufspannung zu bearbeiten. Dabei schafft die AF 310 problemlos Stahl mit einer Wandstärke von bis zu 3 Millimetern. Im Vergleich zum Vorgängermodell hat die AF 310 auch an Leistung noch einmal ordentlich zugelegt. Die druckluftgekühlte 8,5-kW-Spindel (zuvor 5,5 kW) schafft 24.000 Umdrehungen pro Minute bei einem Drehmoment von 13,5 Nm.

Positiv aufgefallen ist ihm zudem die Profillängenmesseinrichtung, die eine exakte Positionierung ermögliche. Die Motivation, von der AF 300 auf die AF 310 umzustellen, lag für ihn allerdings in einer weiteren Neuerung. Der zweistufige Spannbereich ist überarbeitet worden: erste Stufe bis 230 Millimeter, zweite Stufe bis 300 Millimeter. Somit können bei Sundermann jetzt größere Profile in der CNC-Maschine bearbeitet werden, zum Beispiel das Schüco Schiebe-Hebeschiebesystem ASS 70.HI. Weitere Details hat Schüco angepasst, um die Arbeitsprozesse zu erleichtern. Die Zahl der Werkzeugplätze ist zum Beispiel von acht auf zehn erhöht worden, wobei es möglich ist, zwei Scheibenfräser gleichzeitig vorzuhalten. Optional können Verarbeiter eine Werkzeugbruchkontrolle, beziehungsweise Prüfung der Werkzeuglängen für die AF 310 bestellen.

"Aus meiner Sicht müssen nur zwei Bedingungen erfüllt sein, damit sich die Anschaffung der AF 310 lohnt: eine ausreichende Auslastung und geeignete Mitarbeiter." Stefan Albers

Leichte Umstellung

Probleme habe es mit der Umstellung auf die neue Maschine kaum gegeben, sagt Stefan Albers. „Nur ein paar Kinderkrankheiten mit der Software, aber die hat Schüco sehr schnell behoben. Wir planen jedenfalls bereits, einen weiteren Mitarbeiter im Umgang mit der AF 310 zu schulen.“

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