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Die Nachfolge meistern

Eine Unternehmensnachfolge bedeutet für viele Firmen eine große Herausforderung. Steht sie an, steht Schüco auch hier partnerschaftlich zur Seite - als Ansprechpartner und mit individuellem Support.

Ein weitreichender Schritt

Mit Beginn des nächsten Jahres steigt Julia Fenn ins elterliche Unternehmen ein: Fenn Metallbau, Bergrheinfeld bei Schweinfurt. Seit fast 50 Jahren ist das Unternehmen Schüco Partner. Mit Julia Fenn ist die fünfte Generation in der Führung der Firma vertreten, zu der auch ihre Mutter Doris gehört. Die Voraussetzungen für diesen Schritt legte Julia Fenn schon mit ihrer Entscheidung für ein duales Studium als Wirtschaftsingenieurin fest. Dass sie auch handwerklich das Zeug dazu haben muss, ein Fenster zu bauen, hält sie für selbstverständlich: „Wie sonst könnte ich Sätze wie ‚Das haben wir schon immer so gemacht’ widerlegen, wenn ich etwas Neues einführen will“, sagt sie. Während und nach dem Studium konnte sie bereits erste Berufserfahrungen sammeln, zuletzt als Junior Produktmanagerin bei einem Zulieferer der Baubranche. Auch ein Auslandsaufenthalt in Skandinavien gehörte dazu. Den letzten Schliff holt sie sich gerade im technischen Innendienst bei Schüco in Wertingen. „Für mich ist das eine Riesengelegenheit vor dem Schritt ins eigene Unternehmen, mein technisches Wissen zu komplettieren als auch die Abläufe bei Schüco noch besser kennenzulernen.“ Wenig Sorge bereitet ihr, sich als Frau in einer Männerbranche zu behaupten. „Mit fachlicher Kompetenz kann man letztlich fast immer überzeugen.“ Deshalb freut sie sich auch über die Erfahrungen, von denen sie bei Schüco in Wertingen profitieren kann.

Julia Fenn tritt Anfang kommenden Jahres in die Geschäftsführung des Unternehmens Fenn ein, in der auch Mutter Doris Fenn aktiv ist.

Vorteil fließender Übergang

Die Firma Haskamp aus Edewecht beschäftigt in zwei Unternehmen rund 230 Mitarbeiter und ist seit über 25 Jahren Schüco Partner. Auch hier steht ein Generationenwechsel an. „Auf eine Unternehmensnachfolge sollte man sich in jedem Fall frühzeitig vorbereiten“, rät Mathias Krause-Haskamp, der bereits länger der Geschäftsleitung und seit zwei Jahren der Haskamp Geschäftsführung angehört. „Für den Übergabeprozess haben wir einen konkreten Plan erarbeitet, der etwa auf fünf Jahre angelegt ist.“ In dem fließenden Übergang sieht er viele Vorteile: „Es ist ja nicht nur wichtig, Aufgaben und Verantwortung zu erkennen. Es gilt, in die Prozesse und Verantwortung hineinzuwachsen.“ Die Zusammenarbeit mit Schüco empfindet Mathias Krause-Haskamp im Alltag als angenehm – er fühlt sich von Anfang an in der Nachfolge ernst genommen. Der gelernte Industriekaufmann sammelte schon vor dem dualen Studiengang zum Diplom-Bauingenieur Erfahrungen in der Fertigung und Montage. Und in der ersten Praxisphase des Studiums lernte er Schüco mit Praktika in Trittau und Bielefeld besser kennen.Ab 2005 – also nach Studienende – arbeitete Mathias Krause-Haskamp dann im Vertrieb und in der Kalkulation von Haskamp, baute die Vertriebsstrukturen und Marketingstrategie aus. Damit erweiterte er das Geschäftsfeld – heute bemüht sich Haskamp auch um Objekte in München, Wien oder Brüssel. „Wir nutzen jetzt mehr Möglichkeiten, sind flexibel und wagen mehr. Schließlich verschärft sich der Wettbewerb.“

Stimmen sich im Übergabeprozess gut ab: Mathias Krause-Haskamp und Schwiegervater Heinz Haskamp