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Montage für die Zukunft

Mit der Investition in die fünfachsige Portalfräsmaschine Schüco DC 500 macht sich Metallbau Kessler aus Geisingen fit für die Zukunft. Verbesserte Produktionsabläufe bringen noch mehr Produktivität und entlasten darüber hinaus die Mitarbeiter.

Vor der Montage war die Demontage. „Am Tag, als die neue Portalfräsmaschine DC 500 von Schüco bei uns angeliefert wurde, musste erst einmal das Hallentor abgebaut werden, um die Maschine an ihren Platz zu bringen“, berichtet Waldemar Maier, geschäftsführender Gesellschafter des langjährigen Schüco Partners Metallbau Kessler GmbH & Co. KG im badenwürttembergischen Geisingen. Die neue fünfachsige Maschine ersetzt bei dem 35-Personen-Betrieb, der sich auf die Verarbeitung und den Einbau von hochqualitativen Aluminium-Glas-Elementen (Fassaden, Fenster, Türen) spezialisiert hat, die bisherige dreiachsige
CNC-Maschine. „Die stetig steigenden Präzisions-Anforderungen an uns Metallbauer durch anspruchsvolle Architekturen und die damit einhergehenden Herausforderungen im Bereich der Statik sowie die größeren Querschnitte bei Profilen führten zu der Entscheidung, die Portalfräsmaschine DC 500 von Schüco anzuschaffen“, erläutert Waldemar Maier. Mit der DC 500 kann der Metallbauer aus Südbaden bisher getrennte Arbeitsschritte zusammenlegen:

Das Zuschneiden der Profile und die weitere Bearbeitung durch Bohren und Fräsen bilden in der über zehn Meter langen Maschine einen einzigen Arbeitsschritt. Mehr noch: Es wachsen auch die bisher getrennten Bereiche Arbeitsvorbereitung und Fertigung sowie die damit einhergehenden Daten übertragungsprozesse aus der Konstruktion in die Fertigung zusammen.

In der Halle ist alles bereit für die Anlieferung des neuen Bearbeitungszentrums.
Die Anlieferung der Schüco DC 500 war ein großer Tag in der über 100-jährigen Geschichte des Unternehmens Kessler.
Um diese Maschine vom Truck zu hieven, wird ein starker Kran eingesetzt.
Um die neue Maschine überhaupt in die Halle transportieren zu können, mussten die Monteure vorher das Tor ausbauen.

Einarbeitungsphase verlief positiv

„Die Mitarbeiter sehen den Einsatz der Maschine sehr positiv. Konstrukteure und Fertigungsspezialisten haben sich mit großem Engagement in die Maschinenbedienung und in die damit einhergehenden neuen Arbeitsabläufe eingearbeitet. Ein einwöchiger Kurs bei Schüco in Bielefeld hat sie rechtzeitig fit gemacht. Die DC 500 ist ein gutes Beispiel für den ‚Alles-aus-einer-Hand-Ansatz‘ von Schüco: Hardware, Software, Premium-Produkte und erstklassige Schulungsangebote.“ Waldemar Maier, Metallbau Kessler, Geisingen

Großer Fortschritt

„Insgesamt macht uns die DC 500 nicht nur produktiver, sondern sie ist auch arbeitsmedizinisch ein großer Fortschritt, weil die körperliche Belastung durch die
Verringerung der Arbeitsschritte sinkt“, freut sich der Chef von Kessler Metallbau. Mit der Portalfräsmaschine Schüco DC 500 setze Metallbau Kessler ein deutliches Zeichen in Richtung Zukunft. „Dem Anlieferungstag im September 2014 gingen gut zwei Jahre intensive Planungsarbeit voraus“, erzählt Waldemar Maier und fährt fort: „Natürlich haben wir die Wirtschaftlichkeit dieser Großinvestition durchzurechnen versucht, wichtig war aber auch die Signalwirkung einer solchen Entscheidung für unsere Mitarbeiter und vor allem auch für unsere Kunden. Mit der Einführung der Maschine zeigen wir, dass wir ein zukunftsorientierter und auf hohe bautechnische und ästhetische Qualität abzielender Partner für Architekten, Bauträger und Projektentwickler im gesamten süddeutschen und grenznahen europäischen Raum sind.“ Aufgrund der noch sehr kurzen Einsatzzeit der Maschine will Firmenchef Waldemar Maier noch keine harten Zahlen zur Produktivität nennen. Aber gut 20 Prozent Zeitersparnis zeichneten sich durchaus ab, meint er. Der Schüco Partner weist indes noch einmal darauf hin, dass der Wert der Maschine sich an einer Vielzahl von Parametern festmachen lässt: Produktivitätspotenzial und Zukunftsfähigkeit seien dabei die Eckpunkte.

Die Schüco DC 500 kann nicht nur viel, sie ist mit zehn Metern Länge eine beeindruckende Erscheinung
Ein gutes Team: Firmenchef Waldemar Maier und Oliver Koppenhagen von Schüco
Ist die Montage der Maschine beendet, können die ersten Testläufe mit der Schüco DC 500 gestartet werden.
Geschafft! Die DC 500 steht an Ort und Stelle. Dafür haben viele angepackt: vom Chef, Konstruktions- und Fertigungsleiter bis hin zu den Maschinenbedienern und Schüco Servicetechnikern.
Über 100 Jahre Kompetenz

Aluminium-Glas-Fassaden, -Fenster und -Türen sowie Gebäudesicherungssysteme sind heute das Know-how, mit dem der Schüco Partner Metallbau Kessler GmbH & Co. KG aus dem südbadischen Geisingen bei Architekten, Bauträgern und Projektentwicklern punktet. Das Unternehmen wurde im Jahre 1911 als Schreinerei gegründet. Im Jahr 1930 erfolgte der Eintrag in die neu eingeführte Handwerksrolle. 1967 übernahm Klaus Kessler das Unternehmen und führt es genau 40 Jahre, bis er 2007 aus Altersgründen die Firma an den heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Waldemar Maier verkaufte. Zu den Kunden des Unternehmens zählen führende Handelsketten, Banken, Industriebetriebe, Behörden und Privatkunden im gesamten süddeutschen Raum, in der Schweiz und in Österreich.

Mehr Infos: www.kessler-metall.de