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Metallbau wird digital

Alle sprechen von der Digitalisierung. Doch was bedeutet sie für den Alltag des Metallbauers? Eine neue Weiterbildung der IHK macht Fachkräfte fit – entwickelt wurde sie in Zusammenarbeit mit Schüco.

Wer die Herausforderungen von morgen meistern will, muss sich heute darauf vorbereiten. Schüco wagt daher stets den Blick in eine mögliche Zukunft – und hat bereits vor einigen Monaten die neue Weiterbildung zum „Digitalen Metallbauer“ angeregt. Mitte April startet der Pilot-Lehrgang bei der IHK-Akademie Ostwestfalen. Im weiteren Verlauf soll das Angebot aufs gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden.

„Wir wollen unseren Partnern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, sich auf die Digitalisierung vorzubereiten“, sagt Dr. Jörg Teunissen, Senior Vice President des Global Knowledge Managements bei Schüco. „Gleichzeitig unterstützen wir mit unserer konzeptionellen Beteiligung an dieser Weiterbildung die gesamte Branche.“

Zielgruppe der Qualifizierungsmaßnahme sind Facharbeiter aus kleinen und mittelgroßen Metallverarbeitungsunternehmen. Sie absolvieren über einen Zeitraum von sechs Monaten acht Module mit einem Umfang von insgesamt knapp einhundert Stunden. Dabei sind die Seminare als sogenanntes Blended Learning aufgebaut, die Präsenzveranstaltungen in Bielefeld werden also mit Online-Angeboten kombiniert. „Wie alle IHK-Seminare ist auch der Lehrgang zur Digitalisierung sehr praxisorientiert angelegt“, sagt Ute Horstkötter-Starke, Geschäftsführerin der IHKAkademie. „Wir vermitteln den Teilnehmern die Digitalisierung durch viele Anwendungsbeispiele und geben ihnen Werkzeuge an die Hand. Ganz wichtig ist es uns, außerdem durch eine Projektarbeit die Verbindung zum Berufsbild des Metallbauers sicherzustellen.“ Sechs der Module sind in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Digital in NRW entstanden, im siebten stellt die IHK übergeordnete Bereiche wie Arbeitsorganisation und Zeitmanagement vor, das achte befasst sich mit Schüco Anwendungen im Rahmen der Digitalisierung. Die Teilnehmer erstellen zudem eine Projektarbeit, die realen Bedingungen aus ihrem Betrieb entnommen ist – und dem jeweiligen Unternehmen im Anschluss direkt zugute kommt.

Der Pilot-Lehrgang wird in Teilen gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und kostet daher nur 750 Euro, zuzüglich individueller Reiseund
Übernachtungskosten. Regulär wird für diese Weiterbildung später eine Gebühr von 2.050 Euro anfallen. Schüco unterstützt seine Partner zusätzlich. Näheres erfahren Sie über Ihren Gebietsmanager.