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Schüco DCS Touch Display: Ein System – zahlreiche Möglichkeiten

Viel Sicherheit und Komfort für die Bewohner – wenig Aufwand für den Metallbauer: In einem Einfamilienhaus bei Köln wurde eines der ersten neuen Touch Displays des Schüco Door Control Systems (DCS) eingesetzt. Nach wenigen Handgriffen war es funktionstüchtig.

Schüco Produktentwickler Peter Friesen öffnet vorsichtig eine Box, in der ein schmaler, flacher Kasten liegt. „Und das ist alles?“, fragt Bauherr Alexander Hornstein. Er wusste zwar, dass das Touch Display des Schüco Door Control Systems (DCS) aus nur einem Modul besteht. Aber die Größe überrascht ihn doch. Von der Anzeige der Hausnummer und der Klingelleiste über Mikrofon und Kamera für die Gegensprechanlage bis zur Eingangskontrolle mit Code ist jetzt alles in einem einzigen Modul enthalten. Entsprechend einfach ist der Einbau. Peter Friesen hat es sich nicht nehmen lassen, für den Einbau eines der ersten Geräte der neuen Generation selbst zur Baustelle zu fahren.

Zunächst öffnet der Produktentwickler den Deckel des IP Secure Connectors und steckt die Stecker zur Spannungsversorgung ein. Dann schließt Peter Friesen den Kasten wieder und setzt das Modul an der Innenseite des DCS Aluminium-Pfostens ein, der in die Haustür integriert ist. Anschließend wird von außen das Touch Display in die Aussparung des Rahmens eingefügt. „Alle Bauteile werden bereits fertig geliefert“, sagt Kevin Pfeifer, Projektleiter. Er hat seinem Kunden das neue DCS Touch Display empfohlen. Auch die Anpassung des Systems an die Erfordernisse der Nutzer und die Inbetriebnahme gestalten sich einfach: „Wir konfigurieren das System mit einem Laptop vor Ort. Weitere Einstellungen, etwa ein persönlicher Zugang für eine Reinigungskraft, kann der Hausbesitzer per Smartphone, PC oder Tablet selbst vornehmen.“ Kevin Pfeifer bringt mit seinem Mitarbeiter noch die Verblendungen an, und schon ist das Door Control System einsatzbereit. Neben dem neuen Touch Display hatte sich Bauherr Alexander Hornstein auch für die Fingerprint-Funktion entschieden. Nun probiert er ein-, zweimal, dann zieht der Bauherr seinen Finger im richtigen Tempo über den Scanner: Das Lämpchen springt auf Grün und die Tür öffnet sich.

Die vorgefertigten Stecker lassen sich mit wenigen Handgriffen verbinden. Bild rechts: Die Steuerungseinheit, der IP Secure Connector, dient der erhöhten Sicherheit für Türöffner und Netzwerk.
Die Türöffnung über Fingerprint ist schon nach wenigen Minuten auf den Hausbesitzer eingerichtet.
Das Touch Display ist exakt in den Türrahmen eingepasst, ein Spezialwerkzeug zum Einsetzen wird mitgeliefert. Die Fingerprint-Funktion lässt sich dazu optional kombinieren.
Schüco DCS wird vor Ort individuell konfiguriert – Schüco bietet seinen Partnern dafür auch Schulungen an.
Voraussetzung für den reibungslosen Einbau ist eine gute Teamarbeit, auch gewerkeübergreifend: Kabel sollten bereits verlegt sein.

Einfach zu aktualisieren

„Schüco DCS lässt sich individuell konfigurieren. Wenn nach der Installation noch eine Berechtigung vergeben werden soll, etwa Zutrittserlaubnis per gescanntem Fingerabdruck, können Nutzer dies unkompliziert erledigen: zum Beispiel über das Smartphone.“


Peter Friesen, Schüco Produktentwickler

Trend verstärkt sich

„Die Nachfrage nach Systemen zur Gebäudeautomation nimmt definitiv zu. Mit dem Schüco Door Control System kann ich meinen Kunden eine innovative Lösung anbieten, die zudem leicht und schnell einzubauen ist.“


Kevin Pfeifer, Projektleiter

Einfach zu bedienen und zu vernetzen

Das Schüco DCS Touch Display bietet Türkommunikation per Audio sowie Video und Zutrittskontrolle über einen Code – alles in einem Modul. Weiterer Vorteil: Das System lässt sich sehr leicht ins IP-Netzwerk von Gebäuden integrieren.