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Natürlich ökoeffektiv!

Im Branchenvergleich wird Schüco schon heute als nachhaltig agierendes Unternehmen wahrgenommen. Mit neuen Zertifizierungen, die für Nachhaltigkeit stehen, verschafft Schüco seinen Partnern nun erneut einen Wettbewerbsvorsprung – und sorgt mit entsprechenden Services dafür, dass Verarbeiter ganz vorn dabei sind.

Phänomene wie der Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und eine zunehmende Urbanisierung beschäftigen Schüco als Entwickler und Lieferant hochwertiger Fenster- und Fassadensysteme: Wie lassen sich mit Schüco Produkten, Services und mit dem täglichen Handeln der Mitarbeiter die Lebensgrundlagen künftiger Generationen erhalten? Nachhaltige Lösungen sind gefragt. Denn sie beinhalten ökonomische, ökologische und soziale Aspekte – wobei oft wirtschaftliche Ziele die Entwicklung vorantreiben. Schüco sieht seinen Beitrag darin, Partner bei der Realisierung zukunftsweisender Gebäudehüllen zu unterstützen: mit „360°-Nachhaltigkeit“ von der Planung, der Umsetzung bis zum Recycling eines Gebäudes.

Umwelt- und sozialverträglich

Wie das Unternehmen Zukunft gestalten und außerdem zu einer umwelt- und sozialverträglichen Bauwirtschaft beitragen will, zeigt der erstmals auf der BAU in München präsentierte Schüco Nachhaltigkeitsbericht. Er richtet sich an alle Interessierten – an Verarbeiter, Architekten, Planer, Investoren, Bauherren und an Institutionen wie Verbände oder politische Vertreter. Schüco erläutert hier unter anderem sein Geschäftsmodell und seine dazu passende Nachhaltigkeitsstrategie. Verfasst ist der Bericht nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), die einen international anerkannten Berichtsstandard darstellen. GRI gibt vor, wie wesentliche Nachhaltigkeitsthemen und relevante Kennzahlen zu berichten sind. Ende vergangenen Jahres ist zudem die Broschüre „Nachhaltigkeit: Unsere Motivation. Unser Beitrag.“ erschienen. Sie ist an Partner, Architekten, Planer und Investoren adressiert und zeigt, warum sich nachhaltiges Bauen mit energieeffizienten, ressourcenschonenden Systemen für alle auszahlt. Schüco Lösungen garantieren Energieeffizienz, erlauben eine zirkuläre Wertschöpfung und tragen beispielsweise auch zur Gestaltung gesunder und produktiver Büroarbeitsplätze bei.

Bei der Urkundenübergabe auf der BAU 2017 dabei (v. li.): Rolf Brunkhorst, Dr. Peter Mösle, Dr. Walter Stadlbauer, Andreas Engelhardt, Prof. Dr. Michael Braungart und Mike Blicker.

Recyceln ohne Verluste

Im Zusammenhang mit der „zirkulären Wertschöpfung“ ist Cradle to Cradle ein Prinzip, von dem Schüco überzeugt ist. Übersetzt bedeutet Cradle to Cradle (C2C) „Von der Wiege zur Wiege“: Eingesetzte Materialien werden weitestgehend und ohne Qualitätsverluste neu genutzt. Als Gebrauchsgüter sind Schüco Systeme Teil des technischen C2C-Kreislaufs.

Systeme mit C2C-Zertifikat

Entwickelt und bewertet werden das Produktdesign und die Prozesse für das Recycling, die Unbedenklichkeit der eingesetzten Materialien für Umwelt und Mensch, das Energie- und Wassermanagement bei der Produktion und die sozialen Standards am Ort der Produktion.

Im vergangenen Jahr haben bereits einzelne Fenster- und Fassadensysteme von Schüco das Cradle to Cradle-Zertifikat erhalten. Anfang des Jahres auf der Messe BAU wurde nun der gesamte Baukasten der Fenster-, Türen- und Fassadensysteme von Schüco mit einem C2C-Zertifikat ausgezeichnet. Und das sogar von einem der Entwickler des Cradle to Cradle-Design-Konzeptes höchstpersönlich: Prof. Dr. Michael Braungart, Geschäftsführer der EPEA GmbH, Hamburg, überreichte Andreas Engelhardt, dem geschäftsführenden und persönlich haftenden Gesellschafter der Schüco International KG, die Auszeichnung.

Schüco Fenster-, Türen- und Fassadensysteme sind mit Cradle to Cradle- Zertifikaten ausgezeichnet.

Nachweise auf Knopfdruck

Ebenfalls neu ist die Nachweisform für den C2C-Systembaukasten, die Schüco für seine Partner entwickelt hat. Aus der Software SchüCal heraus lassen sich C2C-Verifikationen für Schüco Fens ter-, Türen- und Fassadensysteme generieren – einfach auf Knopfdruck. Das funktioniert ähnlich einfach, wie Verarbeiter es bereits von der Erstellung der EPD-Deklarationen oder CE-Nachweise kennen.

Nachhaltiges Aluminium

Cradle to Cradle ist aber nicht das einzige Nachhaltigkeitsprinzip, für das sich Schüco einsetzt. Es geht Schüco etwa auch darum, woher die Rohstoffe für die Systeme kommen. Ob sie umwelt- und sozialverträglich gewonnen und verarbeitet wurden. Um dies zu gewährleisten, hat Schüco gemeinsam mit anderen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) gegründet. 2018 wird voraussichtlich erstmals durch unabhängige Dritte zertifiziertes, nachhaltiges Aluminium zum Einsatz kommen. Ein weiteres Beispiel für das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ist AIUIF. Auch bei dieser seit 1994 bestehenden Initiative ist Schüco Gründungsmitglied: AIUIF setzt sich für ein erfolgreiches produktspezifisches Recycling von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium ein – also die nachhaltige Entsorgung und Aufbereitung von Bauelementen. Eine Mitgliedschaft, die Schüco seinen Partnern empfiehlt – etwa vor dem Hintergrund der geänderten Vergabeverordnung (April 2016): Sie kann Partnern neue Chancen bei der Auftragsvergabe öffentlicher Bauvorhaben ab einem Bauvolumen von 5,2 Millionen Euro eröffnen. Denn Nachhaltigkeits -Aspekte können nun auch bei der Vergabe eine Rolle spielen. Lesen Sie dazu mehr im vorherigen Partner Magazin 02_2016 auf Seite 27.

Den Nachhaltigkeitsbericht von Schüco bestellen Sie unter www.schueco.de/pos.

Neu zur BAU erschienen und jetzt im Shop unter www. schueco.de/pos zu bestellen: der Nachhaltigkeitsbericht von Schüco.