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Global Office + Business

BKS Architekten GmbH Krauß Stanczus Schurbohm + Partner, Lübbecke/GER. Die traditionsreiche Schokoladenfabrik Weinrich produziert bereits seit 1895 mitten in der Stadt Herford Schokolade. Nun wurde die zweigeschossige Gründerzeitvilla um ein neues Bürogebäude erweitert, welches durch ein Glasgelenk an die Villa angeschlossen ist. Alt und Neu treten in einen Dialog: hier die Villenfassade mit kleinen Öffnungen, dort der glatte Büroriegel – hier symmetrisch angeordnete Fenster in tiefen Laibungen, dort großflächige, flächenbündig versetzte Glasflächen. Schokofarbende, gelochte Blechelemente werden als prägendes Gestaltungselement für die Verkleidung des auskragenden Konferenzraums im gläsernen Zwischenbau verwendet und formen sich zu einem semitransparenten »Schokoblock« über dem glitzernden Haupteingang aus verbeultem Edelstahlblech als Anspielung auf Schokoladenpapier. Schüco System: AWS 75.SI, FW 50+.SI, ADS 80 FR 30.

Büroerweiterung Schokoladenfabrik, Weinrich, Herford/GER

Schlicht Lamprecht Architekten, Schweinfurt/GER. Joachim Ingenieure, Schweinfurt, MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH, Schweinfurt/GER. Der Baukörper des neuen Büro- und Lagergebäudes auf dem Altmetall verarbeitenden Betriebshof spiegelt mit seiner rostroten Fassade aus unbehandeltem Cortenstahl das Geschäftsfeld selbstverständlich wider. Die kraftvolle Fassade, die in einer perforierten Variante auch vor den Fenstern und dem vorne offenen Innenhof montiert ist, soll Schutz für Bürobetrieb und Kommunikation bieten, gleichzeitig sind die Räume des zwei-, teils dreigeschossigen Neubaus nach innen zu einem schmalen Innenhof ausgerichtet, der größtenteils von lärchenholzbekleideten Wänden eingefasst ist. Materialität und Form der Fassade verweisen auch darauf, dass sämtliche Rohstoffe und Metallreste recycelt und in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt wurden. Schüco Systeme: AWS 75.SI, FW 50+.SI.

Büro- und Betriebsgebäude, Schweinfurt

OttenArchitekten GmbH, Otten Dielen Gemmer, Korschenbroich/GER. Das neue Laborgebäude der OTTO FUCHS KG stellt sich als ein schlichter Kubus in Stahlbetonskelettbauweise mit aussteifenden Stahlbetonwänden und Mauerwerksausfachung dar. Mit der funktional hoch verdichteten Fassade wird ein eindrucksvolles architektonisches Statement abgegeben. Hier wurde die bauwerkintegrierte Photovoltaik flächendeckend und bündig in die Kaltfassade Schüco ERC 50 integriert. Darüber hinaus kamen hochwertige Fenster- und Türsysteme der Systemfamilie Schüco AWS/ADS 75.SI mit verdeckt montiertem Sonnenschutz Schüco CTB in der Warmfassade Schüco FW 50+.SI zum Einsatz. Das neue Laborgebäude am Stammsitz der Unternehmensgruppe OTTO FUCHS KG, die auf unterschiedlichen Feldern der metallbasierten Hochtechnologie tätig ist, gibt der Forschung, Entwicklung und Materialprüfung ein bauliches Umfeld, das mit einem modular erweiterbaren Raumkonzept den langfristigen Bedürfnissen eines technologisch hoch entwickelten Zulieferers und Systementwicklers gerecht wird.

Laborgebäude OTTO FUCHS, Meinerzhagen

Neue Mitte Erweiterung des Kärcher Hauptsitzes in Winnenden/GER

Mit der Expansion der Firmenzentrale des mittelständischen Familienunternehmens Kärcher auf dem Areal einer ehemaligen Ziegelei ist ein Stück Stadterweiterung Realität geworden. Anstelle eines für den Ort zu großen Volumens wurde das benötigte Raumprogramm auf drei Bauteile aufgeteilt. Diese integrieren sich als erkennbares Ensemble in die heterogene Umgebung und binden dieses mittels eines Verbindungsstegs über die trennende Bahnlinie an den benachbarten alten Verwaltungssitz an. Mit einem Mix aus strategischem Masterplan – mit zusätzlichen Erweiterungsmöglichkeiten – und einer Reminiszenz an die ursprüngliche Bebauung der Ziegelei in Materialität und Maßstab konnte das Büro Reichel Schlaier Architekten den ausgelobten Architektenwettbewerb 2012 für sich entscheiden.
Drei schlichte Baukörper gruppieren sich um einen zentralen Platz, der zugleich für Veranstaltungen genutzt werden kann. Der prägnanteste Baustein ist das viergeschossige Bürogebäude mit 700 Arbeitsplätzen. Die Büroflächen des rechteckigen Baukörpers sind um einen grünen Innenhof angeordnet, dessen geschosshohe Verglasung mit einem außenliegenden Sonnenschutz in der Firmenfarbe Gelb versehen ist. Um Kommunikation und kurze Wege zu fördern, durchstößt ein diagonaler Steg die klassische Ringform und endet auf der futuristisch anmutenden Brücke zum alten Firmenstammsitz. Die filigrane Pfosten-Riegel-Konstruktion der Aluminiumfassade in zurückhaltendem Schwarzgrau erlaubt maximale Transparenz und Flexibilität in der Nutzung der Büroflächen. Gleiche Transparenz gewährt auch das Auditorium, dessen geschwungenes, auskragendes Dach eine einladende Geste zum Platz bildet. Um möglichst schlanke Profile (25 x 250mm Flachstahl) für die Pfostenlängen von bis zu 10 Metern zu erhalten, wurde eine Pfosten-Riegel-Fassade als Stahl-Aufsatzkonstruktion gewählt. Das kürzlich fertiggestellte Besucher- und Kundenzentrum setzt den klassischen Kontrapunkt zum Ensemble. In Kubatur und Materialität an die ehemaligen Gebäude der Ziegelei angelehnt, ist das Volumen von einer massiv wirkenden, horizontalen Ziegelsteinfassade umfasst. So verschlossen sich die äußere Gebäudehülle gibt, so offen ist der stützenfreie Innenraum. Er ist mit 8 Metern Raumhöhe und Oberlichtern die ideale Bühne für die Präsentation der eigenen Produktpalette.