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Wertvolle Werkstoffe

Aluminium, Kunststoff, Stahl

Die Nachhaltigkeit von Schüco Produkten und der verwendeten Werkstoffe wird auch durch eine unabhängige Materialstudie bestätigt:

Aluminium

Architekten bietet der Werkstoff Aluminium durch die endlose Formbarkeit und vielfältigen Möglichkeiten der Oberflächenveredelung größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Planung zukunftsweisender und zukunftsfähiger Gebäude – und er ist ökologisch wertvoll. Moderne Fassadenelemente aus Aluminium zeichnen sich durch niedrige U-Werte aus. Damit tragen sie erheblich zur positiven Ökobilanz eines Gebäudes bei. Optimale Materialstärken bei der Konstruktion der Systeme sorgen für einen geringen Rohstoffverbrauch und die mechanische Robustheit sowie die Korrosionsbeständigkeit bieten die Gewähr für eine lange Lebensdauer und damit für eine hohe Nachhaltigkeit. Das Material Aluminium ist für den Menschen im Bereich Fenster und Fassaden vollkommen unbedenklich. Einmal gewonnen, ist es beliebig oft recyclebar und behält im Wertstoffkreislauf alle originalen Qualitätseigenschaften. Selbst die Späne lassen sich wiederverwerten.

Kunststoff

Voraussetzung für die Welt von morgen sind Werkstoffe, die allerhöchste Anforderungen erfüllen. PVC ist ein solcher Werkstoff und er wird, dank seiner positiven Eigenschaften, zunehmend für die Produktion von Fenster- und Türelementen eingesetzt. So bieten Profile aus Kunststoff gute Isoliereigenschaften und tragen damit zu einer positiven Energiebilanz von Gebäuden bei. Zusätzlich weisen sie eine lange Lebensdauer auf. Das liegt nicht zuletzt an der hervorragenden Witterungsbeständigkeit von PVC. Mit einer ausgezeichneten Designvielfalt bieten Fenster- und Türelemente aus PVC große Gestaltungsspielräume. Die Planung zukunftsweisender und zukunftsfähiger Gebäude ist damit gewährleistet. Als eine der wichtigsten Eigenschaften besitzen Fensterprofile aus PVC eine sehr gute Recyclingfähigkeit. Sie können somit problemlos in ihre Bestandteile zerlegt und wiederverwertet werden. Wer mit Fenster- und Türelementen aus Kunststoff plant und baut, trägt zu einer hohen Nachhaltigkeit bei.

Stahl

Stahl wird nicht verbraucht, sondern stets genutzt: Durch seine 100%ige Recyclingfähigkeit ist Stahl ein regenerativer Baustoff mit geschlossenem Werkstoffkreislauf. Er ermöglicht Architekten und Planern höchste Nutzungsflexibilität durch große Spannweiten und ist somit einer der  Werkstoffe mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis in der Baubranche. Größte Flächeneffizienz durch kleine Querschnitte erhöhen zudem die Wirtschaftlichkeit. Eine sehr lange Lebensdauer bei geringen Lebenszykluskosten unterstreicht die Einzigartigkeit dieses Werkstoffes. Stahl kann problemlos rückgebaut werden bei Verwendung lösbarer statischer Verbindungen und bietet alternativ eine einfache Umnutzungsfähigkeit für nachhaltig geplante Gebäude. Ein Allround-Werkstoff, der sich haptisch allen möglichen Anforderungen anpasst und mit Glas und Beton harmoniert.

Aluminium Stewardship Initiative (ASI)

Es steht außer Frage, dass Aluminium als Werkstoff sehr nachhaltig produziert werden kann. Denn bei der Herstellung von Primäraluminium wird heute bereits sehr viel erneuerbare Energie eingesetzt, entstehen deutlich weniger Treibhausgase als früher, wird in vielen Abbaugebieten von Bauxit auf die Artenvielfalt und die Interessen der Bevölkerung im Sinne sozialer Nachhaltigkeit geachtet. Außerdem arbeiten immer mehr Hersteller und Anwender an vollständigen Wertstoffkreisläufen für Aluminium. ASI, die „Aluminum Stewardship Initiative“, setzt jetzt als freiwillige und global tätige Interessengemeinschaft transparente neue Standards, um Aluminium entlang der gesamten Wertschöpfungskette als nachhaltigen Werkstoff zu etablieren.

Als Gründungsmitglied arbeitet Schüco in der ASI gemeinsam mit den weltgrößten Aluminium-Erzeuger wie Hydro, Alcoa, Rusal oder Rio Tinto, wichtigen Aluminium-Verbrauchern wie BMW, Audi und Jaguar Land Rover, mit Industrieverbänden und bedeutenden Nichtregierungsorganisationen wie dem WWF und der IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) zusammen. Die ASI will eine nachhaltige Aluminium-Wirtschaft fördern, indem sie mit ihren Mitgliedern weltweit gültige Nachhaltigkeits-Standards für die Gewinnung, Herstellung, Verwendung und Wiederverwertung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Aluminium setzt. Die ASI und ihre Mitglieder übernehmen damit freiwillig mehr Verantwortung gegenüber heutigen und künftigen Generationen, fördern den Klimaschutz, engagieren sich beim Erhalt der Artenvielfalt und schützen die Interessen der Menschen bei der Förderung von Bauxit und der Aluminiumherstellung.

Darüber hinaus senken alle beteiligten Industriepartner ihre geschäftlichen Risiken, verbessern ihre Reputation und handeln proaktiv gegenüber schärferen Umweltauflagen. Noch in diesem Jahr entstehen in der ASI die notwendigen Regeln, Standards und Nachweise, die ab Ende 2017 stufenweise umgesetzt werden.

Weitere Informationen: www.aluminium-stewardship.org

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