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Wir wollen Vorreiter im Bereich Nachhaltigkeit sein!

Freitags haben die Mitarbeitenden der Firma Pröchel frei – erreichbar ist das mittelständische Unternehmen aus der Nähe von Nürnberg von Montag bis Donnerstag. Was das mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie Geschäftsführer Marc Pröchel das Thema erlebt, erfahren Sie im Interview. 

Herr Pröchel, wie häufig begegnet Ihnen das Thema Nachhaltigkeit?

„Wenn man bei einem Thema vorneweggehen möchte, ist das mit Aufwand und auch Ausprobieren verbunden. Aber im Nachhinein zahlt es sich aus", Marc Pröchel, Geschäftsführer, Pröchel GmbH, Schwanstetten

Aktuell im Tagesgeschäft noch etwas weniger. Ich denke aber, dass es in den nächsten Wochen und Monaten deutlich an Fahrt aufnehmen wird. Eine Schüco Umfrage im Herbst letzten Jahres hatte erkundet, wie Metallbauer das Thema einschätzen: Viele sahen darin eine große Chance, aber nur wenige wollten etwas dafür tun. 


Bei der Firma Pröchel sehen wir das anders und wollen Nachhaltigkeit aktiv angehen. Sie ist fest in unserer Unternehmensstrategie und im Organigramm verankert. Unser kaufmännischer Leiter macht eine Ausbildung zum CSR-Manager bei der IHK und besucht diverse andere Lehrgänge. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass wir Vorreiter sein wollen.

​​​​​​​Welche Maßnahmen ergreifen Sie?

Dieses Jahr planen wir, unseren ersten Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen. Dazu sind drei von vier Autos, die wir in der Geschäftsleitung fahren, Hybride oder E-Wagen. Und PV-Anlagen auf unseren Firmengebäuden betreiben wir schon länger.   

Also gilt es nicht nur, zum Beispiel im Tagesgeschäft Umweltdeklarationen wie EPDs auszuweisen, sondern man sollte auch als Unternehmen nachhaltig aufgestellt sein?

Ja, das wird immer wichtiger. Schon vor über einem Jahr haben wir die 4-Tage-Woche eingeführt. Es ist nicht nur für Mitarbeitende gut, wenn sie nach drei freien Tagen besser erholt sind. Wir merken das in unserer Energiebilanz, reduzieren durch weniger Werktage den Verbrauch: in der Werkstatt, in der EDV und in den Gebäuden, die nicht mehr geheizt werden. Das sind Effekte, die wir schon seit einiger Zeit mitnehmen. 


Auch die Gleichstellung ist uns wichtig. Ich habe noch nie unterschieden, woher Mitarbeiter kommen, ob sie männlich oder weiblich sind. Die Mitarbeiter sind einfach das Wichtigste. Wir bieten hier neben der 4-Tage-Woche viele Zusatzleistungen, wie Betriebsmassagen, Bike-Leasing sowie kostenlose Getränke. Sie sind ein großer Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit: dass sie sich wohlfühlen, ist gut investiertes Geld. Die Mitarbeiterbindung bei uns ist hoch und wir können stetig neue Kräfte gewinnen. Das Arbeitszeitmodell kommt uns beim Fachkräftemangel zugute.

Schüco präsentiert mit Carbon Control einen ganzheitlichen Ansatz, was bedeutet das für Sie als Schüco Partner?

Das ist sehr wichtig für uns. Denn als einzelner Metallbauer kann man das in der Tiefe ja gar nicht leisten. Da ist es für uns hervorragend, wenn ein Partner wie Schüco das Thema komplett betrachtet – wir sind ja nur ein kleiner Teil im ganzen Prozess. Für uns allein wäre das gar nicht machbar.

​​​​​​​Welche Unterstützung würden Sie sich von Schüco noch wünschen?

„Für uns ist wichtig, in der Kalkulationsphase über SchüCal einfach ermitteln zu können, was für einen Kohlendioxid-Fußabdruck ein Produkt hinterlässt.“

Dass wir Architekten bereits im Vorfeld der Ausschreibungsphase ausführlich beraten und in der Kalkulationsphase über SchüCal einfach den CO2-Footprint eines Produkts ermitteln können. Dazu sollte sich das dringend benötigte Aluminium leicht den Wertkreislauf zurückführen lassen. Nicht zuletzt wünsche ich mir, dass das Consulting Team Metallbauer für das Thema Nachhaltigkeit weiter sensibilisiert.

​​​​​​​Abschlussfrage: Was ist Ihr Highlight auf dem Schüco Messestand auf der BAU 2023?

Das Grün steht im Vordergrund und der Stand bietet viel Raum für den Austausch!  

Pröchel GmbH, Schwanstetten

  • Familienunternehmen seit 1995 am Markt
  • ab 2021 als Pröchel GmbH durch den Zusammenschluss der Oberland Fassadensysteme GmbH und der Herzog Metallbau GmbH agierend
  • 100 Mitarbeitende
  • Die Firma bietet sämtliche Leistungen in der Fassadenkonstruktion an, von der kundenindividuellen Entwicklung bis zur fachgerechten Montage.

Mehr Infos: proechel.de