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Weserstadion Ebene 3 West

Bremen, Bremen

Informationen zur Referenz

Gebäudeart:

Büro und Business

Produkte:

Türen, Solarstrom, Fassaden

Serien:

FWS 50.HI

Standort:

Bremen, Bremen

Fertigstellung:

2010

Architekten:

PROCON ING.

Fachbetrieb:

BARGHORN GMBH & CO.KG

Bildnachweis:

© Jochen Helle, Dortmund

Projektbeschreibung

Projektbeschreibung

Seit 2008 wird das Weserstadion in Bremen sukzessive zu einer reinen Fußballarena ausgebaut. Dabei montierten Handwerker von Wurst Stahlbau, Bersenbrück, weitere Photovoltaikmodule. Schließlich soll das Stadion größter Stromerzeuger unter den Stadien Europas werden.
Die umgestaltete Arena in Bremen ist nicht nur für Spieler und Zuschauer Spitze, sondern auch für den Klimaschutz. Bei Letzterem lässt sich die Spitze sogar genau beziffern: ein Megawatt Peak wird das Stadion erzeugen. Fassaden und Dachfolien sind mit 200.000 Solarzellen bestückt, die übers ganze Jahr hinweg Sonnenstrom liefern. 840.000 Kilowattstunden pro Jahr sollen es werden. Die Fläche macht zwei Fußballfelder aus, mit der erzeugten Sonnenenergie ergibt sich eine Ersparnis von 450 Tonnen CO2.

Es wurde vor allem im Türen- und Fensterbereich Schwerstarbeit geleistet. So wurden im Bereich der Fassaden zum Stadion Hebeschiebetüren mit Flügeln bis 2,65 m Breite und 3,16 m Höhe eingebaut. Allein manche Scheiben wiegen hier bis zu 385 kg. Insgesamt haben die Monteure an der Außenfassade 335 m² Pfosten/Riegel-Elemente Schüco FW 50+ und 16 Hebe-Schiebetüren Schüco ASS 70.HI verbaut und an den 475 m² Fassade zum Stadion-Umgang 16 Fenster Schüco AWS 102, davon sechs mit Rauch-Wärme-Abzug.

Spiele stoppen Baubetrieb

Spiele stoppen Baubetrieb

Umfangreiche Umbaumaßnahmen sind für alle beteiligten Gewerke immer eine große Herausforderung. Beim Umbau des Weserstadions war diese für die am Bau beteiligten Unternehmen noch einmal dadurch größer, dass der Bauabschnitt zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 zwar in die Winterpause der Bundesliga gelegt wurde, aber dennoch auch einige Heimspielwochenenden umfasste. Hierzu mussten der Baubetrieb gestoppt und gleichzeitig Elemente, welche die Sicht behinderten oder die Sicherheit der Zuschauer hätten gefährden können, 24 Stunden vor Anpfiff beiseite geräumt werden.

Standort der Referenz