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Nur ein Handgriff

– Funktion und Schönheit im Alltagsgegenstand

X mal berührt, aber wenn man den Griff, den man sonst in der Hand hält, aus dem Gedächtnis beschreiben soll, fehlen die passenden Worte. Ist er kurz oder lang, liegt er geschmeidig in der Hand oder ist er abweisend wie ein Fremdkörper? So beiläufig wie wir beim Betreten von Räumen oder dem Öffnen von Fenstern einen Griff in die Hand nehmen, so wenig fallen uns die Details des Alltagsgegenstands auf. Dabei ist er immerzu präsent. Täglich werden Griffe genutzt, um die Luft in den Räumen zirkulieren zu lassen oder den Raum durch die offenen Fenster mit der Natur zu verbinden. Er ist ein Werkzeug, der eine Funktion erfüllen soll, doch die Gestaltung ist dieser nicht unterworfen. Außerdem ist er mit allen Sinnen erlebbar: visuell zu erfassen und haptisch begreifbar.

„You never get a second chance for a first Impression“ Ein erster Eindruck ist schnell gefasst. Gesichtertest haben ergeben, dass Menschen bereits nach 400 Millisekunden eine erste Einschätzung gegenüber einem anderen Menschen entwickeln. Doch nicht nur der Sehsinn entscheidet über Handlungen, auch der Tastsinn, als eines der wichtigsten Wahrnehmungssysteme des Menschen, hilft die Informationen des jeweiligen Kontexts zu verarbeiten. Über die Haut werden Qualitäten wie Druck, Berührung, Oberflächenstruktur oder Temperatur sortiert und bewertet, über Berührung, aber auch Bewegungsempfindung. Ein haptischer Widerstand gibt eine automatische Rückmeldung zur gewünschten Funktion an den Nutzer. Greifen und Anfassen – die Bedeutung zeigt sich vor allem im Alltag beim Erspüren von Material und Formen.

Bis in die 1980er Jahre des 20. Jahrhunderts spielten in der Produktgestaltung vorrangig visuelle Effekte eine Rolle. Die Automobilbranche entdeckte die haptische Wahrnehmung als verkaufsförderndes Element zuerst für sich. Kaufinteressenten berühren das Fahrzeug, umfassen das Lenkrad, erspüren die Oberflächen und Taster der Armatur. Nicht verwunderlich, dass sogenannte Sensor-Labs sich mit der Erforschung der haptischen Komponenten beschäftigen. Dr. Martin Grunwald, Psychologe an der Universität Leipzig und Leiter des Haptik-Forschungslabors am Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung geht noch einen Schritt weiter. In seiner Definition ist der menschliche Alltag ein „Tastraum“, der in hohem Maße unbewusst erkundet wird, weil diese Eigenschaften optisch nicht zu erfassen sind. Obwohl der Vorgang unbewusst abläuft wird, hat der Tastsinn einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung. Doch nicht nur die taktilen Qualitäten eines Gegenstands sind wichtig, auch die Form und die Wahl von Oberfläche und Farbe sind wichtig für die Wirkung. Ein schöner Griff kann ein Blickfang und als Verstärker ein Teil der visuellen Raumwirkung sein. Durch seine Geometrie, aber auch die Oberflächenbeschaffenheit.

Griffbereit mit Schüco

Funktionalität und Qualität

Ein Griff vereint die Funktionen des Öffnens, Schiebens und Verriegelns in einem Element. Neben der Materialwahl und der Art der Griffmöglichkeit muss auch deren Positionierung bedacht werden. Je nach Größe, Bewegungsart und Gewicht des zu öffnenden Elements bemessen sich die Anzahl und Verteilung der Griffelemente. Eine schwere Glasschiebetüre lässt sich mit einer raumhohen Griffleiste oder mit eingelassenen Griffmulden zum Durchgreifen einfacher öffnen als über einen schicken, aber zu kleinen Griffknopf. Öffnungselemente, die täglich genutzt werden und einer regelmäßigen Belastung ausgesetzt sind, müssen eine entsprechende Ausstattung und Robustheit aufweisen.

Optik und Oberfläche

Schüco hat eine Griff-Familie entwickelt, die sich in ihrer durchgängigen Gestaltung nahtlos in die Designlinien der Schüco Fenster und Türen einfügt. Die universell einsetzbaren Griffe sind geprägt von einer zeitlosen, puristischen Formensprache. Neben der klaren Linienführung – ergänzt durch verdeckt liegende Beschläge – sorgt die hochwertige Anmutung für eine zeitlose Optik. Das durchgängige Design erlaubt ein einheitliches Erscheinungsbild, nicht nur für Griffe, Drücker und Hebel, sondern auch für alle Öffnungsarten und für alle Anwendungsbereiche innerhalb der Schüco Fenster- und Türsysteme. Um allen Anforderungen gerecht zu werden, sind die Griffe in Aluminium und teilweise Edelstahl erhältlich sowie mit verschiedenen Oberflächen von Silber eloxiert bis zu RAL-Farbtönen.

Sicherheit und Service

Rund 40% aller Einbrüche in ein Haus passieren über die Fenster. Durch den Austausch des herkömmlichen Griffs durch einen abschließbaren Griff wird es dem Einbrecher erschwert, durch die Fenster ins Haus zu gelangen. Abschließbare Fenstergriffe sind zwar genauso aufgebaut wie „gewöhnliche“ Fenstergriffe, besitzen allerdings zusätzlich eine Abschließfunktion durch ein im Griff integriertes Zylinderschloss. Abschließbare Griffe eignen sich aber nicht nur, ein Mehr an Einbruchschutz zu bieten, sondern auch als Kindersicherung. Die Beschläge sind für den jahrzehntelangen Einsatz konzipiert und haben sich in der Praxis erfolgreich bewährt. Wer dennoch trotzdem einmal einen Fenstergriff austauschen oder einen herkömmlichen Griff gegen einen abschließbaren austauschen will, kann im Schüco Shop für Zubehör- und Ersatzteile online mit nur wenigen Klicks das gewünschte Produkt bestellen.

Die Auszeichnung mit Designpreisen, unter anderem mit dem Red Dot Award, iF Product Design Award oder German Design Award, steht für den Qualitätsanspruch von Schüco.

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