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Komfort – mehr als Usability

Kommt das Gespräch auf das Thema Komfort, dreht es sich schnell um Technologie: komplexe Automatisation für Fahrzeuge, smartes Wohnen oder per Sensor gesteuerte Anlagen, die einen möglichst effizienten Energieverbrauch garantieren. Die Annehmlichkeiten digitaler Technologien sind aus dem privaten und beruflichen Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Komfort steht aber auch für ein Lebensgefühl - sich wohlfühlen bei Tag und Nacht, bei Sonne oder Regen. Komfortable Lösungen für jedermann, zu jedem Zeitpunkt – ein Leben lang.

Die Transformation der Gesellschaft stellt neue Anforderungen an alle Bereiche – von der Planung und Gestaltung von Bauwerken, über das Produktdesign bis zu Informationstechnologien und Infrastrukturen.
Immer mehr Gebäude werden für den unbekannten Nutzer entwickelt, müssen also so flexibel sein, dass sie auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft reagieren können, aber wirtschaftlich noch umsetzbar bleiben.


Zukunftsfähige Strategien, Konzepte und Technologien folgen den Bedürfnissen der Nutzer. Denn Menschen lieben Neuerungen, aber nur, wenn sie ihr Leben erleichtern, wenn sie einen Mehrwert bieten. Das kann die Ausstattung eines Hotelzimmers sein, die sich in den Annehmlichkeiten vom eigenen Zuhause unterscheidet, oder die Sitze des Sportwagens, die eine komfortable und sichere Reise ermöglichen. Aber auch der Mangel an Komfort kann zum Thema werden, zum Beispiel bei nötigen Einschränkungen im Alltag, um den Energieverbrauch zu senken.
All diese Beispiele zeigen, dass das Komfortempfinden von der Erwartungshaltung des Individuums abhängig ist und unterschiedlich rezipiert wird.

Doch wäre es nicht sinnvoll, die Bedürfnisse vieler Nutzer so angenehm wie möglich zu gestalten? Das betrifft die Digitalisierung bislang analoger Handlungen und Produkte ebenso wie die gesellschaftlichen Herausforderungen durch vielschichtige Faktoren wie Diversität und demografischen Wandel. Aber auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit.


Barrierefreiheit ist das Wort der Stunde. Wie können unsere Lebensräume so gestaltet werden, dass sie für eine Vielzahl von Protagonisten nutzbar sind, unabhängig von Alter und Einschränkungen?

Es können aber auch zukunftsfähige Entwicklungen wie die Automation von Elementen und Gebäuden sein. Mechatronische Elemente und automatisierte Funktionen ersetzen die manuelle Bedienung von Fenstern und Schiebeelementen – steuerbar per App oder Sprachbefehl. Gebäudehüllen müssen mit einer Intelligenz ausgestattet sein, die auf die äußeren Umwelteinflüsse und die Anforderungen der Benutzer im Inneren reagiert, um ein Gleichgewicht zwischen Energieverbrauch und Nutzerkomfort zu erreichen. Das hat Auswirkungen auf die Nutzung von Tageslicht bei gleichzeitiger Reduzierung des thermischen Eintrags von Sonnenlicht: auf die Raumluftqualität, die Akustik und damit den Komfort am Arbeitsplatz.

Innovative Materialentwicklungen sind nicht nur die Zukunft des Bauens, sondern haben auch direkten Einfluss auf das Wohlbefinden der Nutzer, zum Beispiel durch antimikrobielle Oberflächen, die auf spezielle Hygieneanforderungen reagieren. Zu guter Letzt erfordern neue Konstruktionen und Produktionsverfahren neue Methoden und Werkzeuge, um die Komplexität des Bauens zu bewältigen – nicht nur bei der Planung und in der Realisierung, sondern bereits beim Bauprojektmanagement und im Betrieb über den gesamten Lebenszyklus. Und manchmal hilft es auch schon, die Komfortzone zu verlassen, um über den Perspektivwechsel zukunftsfähige Ideen und Konzepte für aktuelle Herausforderungen zu finden.

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