Bernina

Revitalisiert und wiederbelebt

Mit Bernina 7 entsteht im Mailänder Quartier Scalo Farini ein Ort für zukunftsfähige Arbeitswelten. Das von Prisma entwickelte Projekt verbindet nachhaltige Architektur, flexible Nutzungskonzepte und urbane Integration zu einem offenen, dynamischen Gebäude. Großzügige Glasflächen und das umgesetzte „Open“-Prinzip fördern Zusammenarbeit und schaffen Interaktion zwischen Mensch, Gebäude und Stadt.

Details zur Referenz

Gebäudetyp Büro und Verwaltung
Produktbereiche Fenster Fassaden Türen
Schüco Systeme FWS 60 ADS 75.SI AOC 60 ST AWS 114
Merkmale Sanierung LEED
Standort Mailand, Italien
Fertigstellung 2025
Architekten Il Prisma
Fachbetrieb I.S.A. S.P.A
Bildnachweis © Bamsphoto

Impulsgeber für ein neues Stadtquartier

Bernina 7 ist Kern der Transformation des ehemaligen Industrieareals Scalo Farini. Das Projekt greift die Standortgeschichte auf und übersetzt sie in ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept, das urbane Dichte, Lebensqualität und Nachhaltigkeit verbindet. Offene Strukturen, die Verzahnung von öffentlichen und halböffentlichen Bereichen sowie großzügige Grünräume schaffen einen Ort, der sich in das Umfeld integriert und neue Impulse setzt. Insbesondere das durchlässig gestaltete Erdgeschoss stärkt die Verbindung zwischen Gebäude und Stadtraum und belebt das Quartier. Als Teil der städtebaulichen Entwicklung wirkt Bernina 7 als Katalysator für die Aufwertung des Areals und setzt Maßstäbe für ein lebendiges, nachhaltiges Stadtgefüge.

Nachhaltigkeit als integrales Prinzip

Nachhaltigkeit war von Beginn an Grundlage der Planung. Als LEED-Platinum-zertifiziertes Gebäude erfüllt Bernina 7 höchste Anforderungen an Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Die Kombination aus großflächiger Verglasung und optimiertem Fassadendesign maximiert den Tageslichteintrag und reduziert den Energiebedarf. Ergänzt wird dies durch großzügige Grünflächen, die zur Biodiversität beitragen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualitäten steigern. So entsteht ein ganzheitliches Konzept, das ökologische Verantwortung, Effizienz und Nutzerkomfort miteinander verbindet – bis in die Material- und Systemwahl hinein.

Performance und Design im Einklang

Die Gebäudehülle von Bernina 7 wurde mit individuell angepassten Schüco Systemlösungen realisiert, die höchste Anforderungen an Ästhetik und Funktion erfüllen. Im Erdgeschoss kommt die Pfosten-Riegel-Fassaden Schüco AOC 60 SG zum Einsatz. Sie ermöglichen großflächige, nahezu rahmenlose Verglasungen mit hervorragenden Wärmedämm- und Schalldämmeigenschaften und trägt wesentlich zur Offenheit des Gebäudes bei. Ein besonderes architektonisches Highlight bildet die geplissierte Fassade der oberen Geschosse. Diese individuelle Sonderkonstruktion basiert auf den Systemen Schüco FWS 60 SG und Schüco AWS 75 BS.HI+. Durch gezielte Weiterentwicklung einzelner Komponenten – darunter speziell entwickelte Profile und Dichtungslösungen – konnte die gewünschte Geometrie realisiert werden, ohne die bewährten Systemprinzipien zu verändern. Um die Leistungsfähigkeit sicherzustellen, wurde die Fassadenlösung im Schüco Testlabor in Italien umfassend geprüft.

Offenheit und Urbanität

Bernina 7 ist als offenes System konzipiert, das sich bewusst zur Stadt orientiert. Die Architektur übersetzt urbane Dynamik in ein räumliches Gefüge, das zwischen Öffentlichkeit und Rückzug sowie Transparenz und Struktur vermittelt. Zentral ist das „Open“-Prinzip, das sich in vier Dimensionen entfaltet:

  • Open Work: Flexible Arbeitswelten mit hoher Aufenthaltsqualität
  • Open Square: Ein öffentlicher Raum als verbindendes Element zwischen Gebäude und Stadt
  • Open Landscape: Grünräume als integraler Bestandteil des städtischen Gefüges
  • Open Scalo Farini: Ein Beitrag zur Transformation des gesamten Quartiers

Charakteristisch für das Gebäude ist die vertikal gegliederte Fassade, deren Wechselspiel aus Transparenz und geschlossenen Flächen die Vielschichtigkeit der Stadt widerspiegelt. Aluminiumfassaden und metallische Paneele erzeugen eine klare, zeitgemäße Sprache, während Terrassen und Einschnitte den Baukörper auflockern und zusätzliche Aufenthaltsbereiche schaffen.