Der Bauherr, die GWH Wohnungsbaugesellschaft mbH Hessen, verfolgte das Ziel, das in die Jahre gekommene Gebäude energetisch zu ertüchtigen und gleichzeitig die Bausubstanz zu erhalten. Im Mittelpunkt stand die Neugestaltung der Fassade: Eine intelligente Gebäudehülle sollte Energieeffizienz und Nutzerkomfort gleichermaßen erhöhen. Das Konzept des Frankfurter Design Teams Dietz Joppien Hammerschmidt überzeugte die siebenköpfige Jury. Der Entwurf umfasste das gesamte zehnstöckige Gebäude inklusive vorgelagertem Treppenhaus und zweigeschossigem Anbau als Geschäftshaus und berücksichtigte sowohl die städtebauliche Einbindung als auch den identitätsstiftenden Charakter des Gebäudes in der Kasseler Innenstadt. Ergänzend wurde das Gebäude brandschutztechnisch ertüchtigt, Dachflächen als begrünte Aufenthaltszonen aktiviert und Teilabschnitte der Fassade zur Stromerzeugung herangezogen.