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SustainIng umfasst insgesamt 68 Seiten und enthält Informationen über den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt.

 

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Schüco Vision

Vision 2012

Vom Systemhaus zum besten Network der Gebäudehülle

Zukunftsfaktor Nachhaltigkeit

Warum Nachhaltigkeit so wichtig ist

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Schüco Technology Center, Bielefeld, Deutschland

Ein Thema betrifft jeden, gleich wo auf diesem Kontinent: der Klimawandel und – noch wichtiger – die Suche nach geeigneten Lösungen diesem zu begegnen. Sie ist weltweit eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die natürlichen Ressourcen schwinden. Hingegen nehmen die schädlichen Emissionen zu. Die Nationen der Welt wissen um diese Problematik, entwickeln oder erweitern derzeit ihre mitunter ambitionierten Klimaschutzziele.

Doch deren Verwirklichung ist bei Weitem kein kurzer Sprint. Sondern vielmehr ein kraft- und zeitintensiver Marathon. In diesem Zusammenhang prägt ein Begriff dermaßen das politische, unternehmerische wie gesellschaftliche Schaffen dieser Zeit wie kein anderer – der der Nachhaltigkeit.

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Das deutsche Nachhaltigkeitszertifikat: Grundzüge des Zertifizierungssystems

Nachhaltigkeit ist eng gekoppelt an die Einsicht, frühzeitig vorauszudenken – mit der Bereitschaft zu handeln. Das Drei-Säulen- Modell der Nachhaltigkeit basiert neben der ökonomischen und der soziokulturellen auf der ökologischen Nachhaltigkeit. Diese hat primär zum Ziel, Natur und Umwelt für die Nachfolgegenerationen zu erhalten – darin integriert auch der Schutz des globalen Klimas, der mehr ist als nur Privatsache.

Klimaschutz ist eine unternehmerische Herausforderung. Und eine große unternehmerische Chance, ökonomische wie ökologische Interessen miteinander vereinbar zu machen. Auch bei der Umsetzungvon Gebäuden aller Art, Ausstattung und Größe.

Nachhaltigkeit – Bedeutung bei Gebäuden

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Yale Sculpture Building, New Haven, USA: ausgezeichnet mit dem LEED-Platinum Zertifikat

Nachhaltiges Bauen gewinnt vor dem Klimawandel-Hintergrund und drastisch knapper werdenden Ressourcen enorm an Bedeutung. Nachhaltiges Bauen hat die Intention, Gebäude derart zu planen, zu errichten und zu betreiben, dass sie wirtschaftlich, ökologisch und soziokulturell gleichermaßen zukunftsfähig sind.

Das Verständnis des Immobilienwertes befindet sich derzeit im Wandel: Eine isolierte Betrachtung der  Investitionskosten reicht nicht mehr aus. Bei einer langfristigen Betrachtung treten insbesondere die Baunutzungskosten (Betriebs- und Bauunterhaltungskosten) in den Vordergrund.

Der ökonomische Wert eines Gebäudes ist aber auch von der ökologischen, soziokulturellen, funktionalen und technischen Qualität abhängig. Der Grund, warum Nachhaltigkeitszertifikate für Gebäude weltweit immer stärker angeboten und nachgefragt werden.

Tatsache ist: Nachhaltige Gebäude tragen zu einem positiven Image und einer größeren Akzeptanz bei den Bewohnern und Nutzern bei. Sie sichern die Vermietbarkeit des Objekts. Sie garantieren höhere Preise beim Verkauf und beeinflussen damit den Immobilienwert nachhaltig positiv.

Das Schlüsselkriterium, wenn es um Nachhaltigkeit beim Neubauen und Sanieren geht, ist der Energieverbrauch, den eine Immobilie über ihren gesamten Lebenszyklus verursacht. Die Verbrauchsreduzierung ist eng verbunden etwa mit der gestalterischen Qualität der Gebäudehülle, Design und Raumkomfort. Gerade was den  etztgenannten Aspekt betrifft, gilt: Energieeffiziente Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit geringem Energiebedarf einen besonders hohen Raumkomfort garantieren. Wenn heute mehr als 30 Prozent der gesamten Energie von Gebäuden wie Bürokomplexen, Gewerbebauten und Privathäusern beansprucht wird, stellt sich die Frage nach einem optimierten Energieverbrauch bei Immobilien beinahe von selbst.

Abhängig von beispielsweise Standort und Verwendung bietet die Gebäudehülle ein mehr oder weniger großes Potenzial für die thermische wie elektrische Nutzung von Sonnenenergie. Wer heute treffende Maßnahmenzur Einsparung und Gewinnung von Energie in der Gebäudehülle realisiert, darf sich schon morgen über Steigerungen bei Rendite und Verkehrswert freuen. Was für Neubauten gilt, gilt verstärkt für die  Immobiliensanierung: Dort lassen sich gar mit vergleichsweise geringem Aufwand in Bezug auf Betriebskosten und Umweltschutz nachhaltige Effekte erzielen.

Nachhaltigkeit hat internationale Relevanz

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Schüco E² Fassade – Energie sparen und Energie gewinnen

Das permanent steigende Wissen und die Sorge um den globalen Klimawandel haben immer mehr Institutionen und Kommissionen auf den Plan gerufen. Der Bedeutung von energieeffizienten, nachhaltigen Gebäudelösungen wird nun Rechnung getragen. Beispiel Europäische Kommission. In deren Leitmarktinitiative für Europa (LMI) wird „Nachhaltiges Bauen“ als zu fördernder Leitmarkt der Zukunft definiert. Mit der Initiative will die Kommission verdeutlichen: Sie hat in der Bauwirtschaft ein großes Innovationspotenzial erkannt, das sich nicht allein positiv auf den Klimaschutz, sondern auch insgesamt wirtschaftlich auf die Baubranche auswirken wird.

Im internationalen Kontext steht 2009 vor allem die Nachfolgeregelung für das Ende 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll an. Die Unterzeichnerstaaten haben verbindlich festgelegt, den jährlichen Treibhausgas-Ausstoß der Industrieländer innerhalb einer ersten Verpflichtungsperiode (2008–2012) um durchschnittlich gut fünf Prozent gegenüber 1990 zu senken. Ein Beschluss über neue Regeln wird auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen im November 2009 in Kopenhagen erwartet. Damit dürften dann bis 2013 weltweit intensive Bemühungen und Diskussionen einsetzen, um die Emissionen von CO2 und anderen klimaschädlichen Gasen durch geeignete Maßnahmen weiter zu senken. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten dann auch die schon heute existierenden energetischen Einsparpotenziale im Gebäudebereich, die durch erhöhte Energieeffizienz und gleichzeitige Nutzung erneuerbarer Energien erreichbar sind, in den meisten Teilen der Welt zum anerkannten Stand der Technik werden.

Zertifikate, Kriterien und Verordnungen

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Das Max Planck Institut in Münster, Deutschland, wird mit dem Schüco Raffstore verschattet.

Für die Beurteilung der Gebäudequalität unter Nachhaltigkeitsaspekten stehen verschiedene  Bewertungsgrundlagen zur Verfügung. Diese lassen sich in zwei wesentliche Kategorien einteilen – in Zertifizierungssysteme einerseits und Energieeffizienzrichtlinien und -verordnungen andererseits.

Seit den 90er-Jahren entstanden rund um den Globus immer mehr Zertifizierungssysteme für nachhaltige Gebäude. Sie werden in der Regel auf freiwilliger Basis angewendet und unterscheiden sich bezüglich ihrer Bewertungsmethodik und Aussagefähigkeit zum Teil erheblich. Derartige Zertifikate sollen dem Eigentümer und Nutzer der Immobilie bestätigen, in welchem Umfang in der Planung und Ausführung die Nachhaltigkeitskriterien eingehalten wurden. Wozu sie beitragen? Dass Gebäudequalität transparent, messbar und damit vermarktbar wird.

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Zertifizierungssysteme für nachhaltige Gebäude

Nachhaltigkeitszertifikate für Immobilien werden überwiegend von den nationalen Mitgliedern des gemeinnützigen World Green Building Council (GBC) vergeben. Die Organisation ist Anlaufstelle, um eine neue Generation von Hochleistungsgebäuden zu fördern, Wissen darüber zu verbreiten und Erfahrungen über Zertifizierungssysteme auszutauschen. Die aktuell 13 Mitgliedsländer des World-GBC repräsentieren heute über 50 Prozent der weltweiten Bauaktivitäten. Die bekanntesten Zertifikate kommen aus den USA (LEED), Großbritannien (BREEAM) und Japan (CASBEE).

Das amerikanische GBC vergibt den LEED (Leadership in Energy and Environmental Design). Dieses Zertifikat steht für eine besonders hohe Umweltverträglichkeit von Bauwerken. Ein freiwilliger nationaler Standard, dessen Richtlinien in allen 50 US-Bundesstaaten übernommen wurden. Seit 2000 bis Ende 2008 wurden bereits mehr als 2.000 Zertifizierungen durchgeführt (www.usgbc.org).

Das britische BREEAM Zertifikat bewertet seit 1990 die umweltrelevante Leistung neuer und bestehender Gebäude mit vier Auszeichnungsstufen bis zur Note „exzellent“ – und das auch außerhalb der Landesgrenzen. Neben ökologischen und ökonomischen Aspekten werden Kriterien in Bezug auf Gesundheit und Komfort berücksichtigt. Bisher wurden rund 100.000 Gebäude nach BREAAM zertifiziert (www.breeam.org).

Das CASBEE Zertifikat klassifiziert seit 2001 die ökologischen Leistungen von japanischen Gebäuden nach einem Bewertungsschema, das Entwurf, Neubau, Bestandsgebäude und Renovierung berücksichtigt. Ziel ist es, die „Gebäude-Umwelt-Effizienz“ zu messen (www.ibec.or.jp/jsbd).

Als eines der führenden World-GBC Mitglieder bietet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ab 2009 das „Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ an. Grundlage ist ein Zertifizierungssystem, das in Kooperation von DGNB und Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung entstanden ist. Ein Bewertungssystem der „zweiten Generation“, das sich durch einen umfassenden Ansatz auszeichnet und nicht allein Umweltfreundlichkeit und Standorteigenschaften eines Bauwerks bewertet. Vielmehr erfolgt eine ganzheitliche Beurteilung der ökologischen, ökonomischen, sozialen, funktionalen und technischen Qualität sowie der Prozess- und Standortqualität unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus (www.dgnb.de).

Ob national oder international: Wer ein derartiges Zertifikat mit praxisgerechten und bezahlbaren Gebäudehüllen erlangen will, sollte im Planungsprozess von Beginn an eine ganzheitliche Betrachtungsweise und in der Ausführung ausgereifte Produkte wählen. Für die Beurteilung der Gebäudequalität unter Nachhaltigkeitsaspekten kommt auf EU-Ebene die Richtlinie über die Energieeffizienz von Gebäuden hinzu.

Die europäischen Mitgliedsländer haben damit bereits 2002 klare Vorgaben erhalten. Geregelt werden unter anderem auch die Erstellung von Energieausweisen und die regelmäßige Inspektion von zentralen Klimaanlagen. Deutschland hat bereits alle Anforderungen vollständig umgesetzt. Maßgebliches Mittel im deutschen Baurecht ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007, die 2009 novelliert wird. Hauptanforderungsgröße für Neubauten ist der Jahres-Primärenergiebedarf in Relation zu einem Referenzgebäude. Dabei werden auch Anforderungen an den Wärmeschutz im Sommer gestellt.

Seit Januar 2009 ist die Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeversorgung von Neubauten in Deutschland für alle neu beantragten oder angezeigten Bauvorhaben gesetzlich verpflichtend. Ziel des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes ist es, den Anteil von erneuerbaren Energiequellen bei der Wärmeerzeugung bis 2020 von 6,6 Prozent (in 2007) auf 14 Prozent zu erhöhen. Das vorläufige Ziel ist also deutlich abgesteckt. Und der erfolgreiche Weg dorthin? Wenn Architekten, Bauherren und Investoren auf die Innovationskraft eines anerkannten Marktführers wie Schüco setzen, ist dieser vorgezeichnet.

Vorreiter Schüco – und sein Beitrag zur Nachhaltigkeit

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Aupark Tower, Bratislava, Slowakei: Wärmegedämmte Schüco Fassade FW 50+

Das Thema Energieeffizienz bei Gebäudehüllen ist ein Grundbaustein im Fundament der Nachhaltigkeit. Ein Thema, das Schüco bereits vor Jahren besetzt und somit eine Vorreiterrolle übernommen hat. Schüco denkt an morgen. Und hat die Dringlichkeit des nachhaltigen Handelns in puncto Energieeffizienz schon sehr lange ganz vorne auf seiner Agenda. Als kunden- und praxisorientierter Technologieführer verfügt Schüco über ein vielschichtiges und flexibles Produkt-Portfolio. Ein Portfolio, das technische Standards bereits erfüllt, bevor neue Gesetze und Verordnungen in Kraft treten, die im Bausektor häufig mit strengen Auflagen und Rahmenbedingungen verbunden sind.

Heute bietet Schüco als Systemlieferant mit innovativen Produkten rund um die Gebäudehülle zukunftsweisende Lösungen für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen – von der Planung bis zur Realisierung. Das Portfolio mit wärmegedämmten Fenstern, Türen, Fassaden und Sonnenschutzprodukten bis hin zu umfassenden Systemen zur Gewinnung von Solarstrom und -wärme ist der Schlüssel für erfolgreiches nachhaltiges Bauen.

Neben der exklusiven Sortimentsbreite setzt Schüco auf eine Sortimentstiefe, die sich von Fenster bis Sonnenschutz jeder Herausforderung, die eine Gebäudehülle auch nur bieten kann, stellt. Mit seiner breiten Produktpalette für energieeffiziente Gebäudehüllen ermöglicht es Schüco, Partnern, Bauherren und Architekten den hohen Ansprüchen aller bedeutenden Nachhaltigkeitszertifikate und Energieeffizienzstandards zu entsprechen. Nicht nur in Deutschland. Sondern rund um den Globus. Dafür stehen annähernd 12.000 Partnerbetriebe.

Schüco hat sich bereits frühzeitig und aktiv mit den Regulierungen für neue energetische Standards auseinandergesetzt. Die Produktlösungen gehen oftmals bereits über die strengen gesetzlichen Anforderungen in Deutschland hinaus und erfüllen schon heute die nationalen und internationalen Anforderungen von morgen. In vielen Produktsegmenten ist Schüco nicht nur mit besten U-Werten heute führend. Schüco ist für seine Kunden und Partner gewappnet – zumal zum Beispiel der deutsche Gesetzgeber schon in diesem Jahr weitere verschärfte Anforderungen an den Primärenergieverbrauch von neuen und sanierten Gebäuden mit einer Reduzierung um 30 Prozent vorsieht.

Glasklar ist: Wer nachhaltige, klimagerechte Immobilien entwickeln will, kommt an nachhaltigen Gebäudehüllen als integralen Bestandteilen nicht vorbei. Als besonders wirkungsvoll sind Fenster und Fassaden zu bewerten, die auf Basis von Konstruktionsbaukästen gefertigt wurden. Als verlässlicher und kompetenter Systemgeber übernimmt Schüco dabei die Verantwortung für die Technologieentwicklung und -beherrschung. Und das im Rahmen der projektunabhängigen Entwicklung des Baukastens sowie gegebenenfalls bei der Entwicklungprojektspezifischer Sonderbauteile. Keine Frage: Wer auf Schüco setzt, setzt auf Qualität, Kompetenz – und Nachhaltigkeit.