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News

Neue Förderstandards der KfW ab 1.10.2009

Die KfW Bankengruppe hat jetzt ihre Förderprogramme an die am 01.10.2009 in Kraft tretende, neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst. Die bisherigen Standards bleiben weitgehend gleich, ab Oktober kommen aber neue Förderstufen für das KfW-Effizienzhaus hinzu. Wichtig: Bis zum 31.12.2009 sind Förderanträge nach neuem und altem Standard gleichberechtigt!
Die neue EnEV 2009 regelt wie ihre Vorgängerin die energetischen Vorgaben für Neubau und Sanierung. Die KfW überträgt dafür die bisherigen Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55, die nach der EnEV 2007 entwickelt wurden, in neue Standards auf Basis der EnEV 2009.
Aus dem KfW-Effizienzhaus 70 wird dann zum Beispiel das KfW-Effizienzhaus 100. Das bedeutet, dass ein zum Effizienzhaus saniertes Gebäude beim Primärenergiebedarf höchstes 100% eines vergleichbaren Neubaus pro Jahr verbrauchen darf.
Insgesamt gibt es künftig sechs Standards für KfW-Effizienzhäuser. Davon gelten drei für den Neubau (KfW-55, -70, -85) und vier für die Sanierung (KfW-85, -100, -115, -130). Generell ist die Unterstützung durch die staatseigene KfW Förderbank umso großzügiger, je höher der Effizienzhausstandard ist.

Weitergehende Informationen von Schüco erhalten Sie hier.

Quelle: KfW Förderbank

Altersgerecht bauen – positiver "Mitnahme-Effekt"

Bis zu 50.000 Euro Kredit pro Wohneinheit und Superzinsen können Eigentümer und Wohnbaugenossenschaften bei der KfW Förderbank nutzen, wenn sie im Zuge ihrer geplanten Energieeffizienz-Maßnahmen gleichzeitig die Auflagen altersgerechten Bauens erfüllen. Eine ideale Möglichkeit also, geplante Sanierungsmaßnahmen mit altersgerechten Erweiterungen zu günstigen Konditionen bei gleichzeitiger Werterhöhung der Immobilie durchzuführen.
Das Angebot gilt sowohl für selbstgenutzte wie auch für vermietete Wohnungen – jedoch nicht für Ferien- und Wochenendhäuser. Voraussetzung ist die Durchführung der Baumaßnahmen durch Fachunternehmen.

Präzise Informationen vermittelt das Merkblatt "Wohnraum Modernisieren – STANDARD und ALTERSGERECHT UMBAUEN (141, 155)". Es ist als Download direkt bei der KfW erhältlich. Dort erhalten Sie auch alle Infos über Zinssätze und Tilgungsbedingungen. Klicken Sie hier.

Quelle: KfW Förderbank

10. Oktober ist bundesweiter "Tag der Energiespar-Rekorde 2009"

Eigentümer vorbildlich sanierter Effizienzhäuser öffnen an diesem Aktionstag ihre Türen und geben Bauherren und Sanierern von morgen wertvolle Hinweise, auch für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie.
Wie kann ich meine eigenen vier Wände energetisch auf den neuesten Stand bringen? Was muss ich bei Neubau oder Sanierung beachten? Wie setze ich erneuerbare Energien am besten ein? Diese und andere Fragen beantworten Architekten und Bauherren am 10. Oktober zum "Tag der Energiespar-Rekorde 2009".
Wer also vor einer Bau- oder Sanierungsentscheidung steht, findet hier ganz aktuell guten Rat. Die Palette der geöffneten Effizienzhäuser reicht vom sanierten Einfamilienhaus der 60er Jahre über die Stadtvilla, das Fertighaus bis zum sanierten Plattenbau.
Wer bereits aktiv war: es werden noch Teilnehmer gesucht, deren Gebäude bereits fertiggestellt, sich noch in der Sanierung oder im Bau befinden und die bereit sind, anderen Auskünfte zu geben.
Veranstalter ist die Deutsche Energie-Agentur, die weitere Informationen zu der interessanten Veranstaltung auch als Download bereithält. Dort gibt es jetzt auch kostenlose Materialien für Teilnehmer wie Aktionsflyer, Mustertexte für die Presse und Informationspakete.

Alles weitere erfahren Sie hier!
Und "Ratsuchende" finden Adressen von Besichtigungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung hier.

Quelle: dena  (Deutsche Energie-Agentur)

Höhere Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen

Private Haushalte können seit Anfang 2009 Handwerkerleistungen für Instandhaltung und Modernisierung in deutlich höherem Maße von der Steuer absetzen als bislang. Konkret verdoppelt sich der Steuerbonus: künftig werden 20 Prozent von maximal  6.000 Euro Kosten, also bis zu 1.200 Euro, vom Finanzamt erstattet. Dazu muss der Rechnungsbetrag in der Einkommenssteuererklärung eingetragen und eine Kopie des Rechnungsbelegs beim Finanzamt eingereicht werden. Die neue Regelung gilt im Rahmen des Konjunkturpaket I der Bundesregierung zunächst für zwei Jahre bis Ende 2010. Danach wird die Wirkung der Maßnahme überprüft und über eine Fortsetzung entschieden.

Quelle: www.bundesregierung.de

Neue Zusatzförderungen der KfW für Baubegleitung

Seit dem 1.4.2009 fördert die KfW Bankengruppe 50% der Kosten für die Baubegleitung während der Sanierungsphase durch einen Sachverständigen mit maximal 2.000 Euro pro Vorhaben. Diese Mittel gibt es für alle, die einen Kredit oder einen Zuschuss im Rahmen des Förderprogramms "Energieeffizient Sanieren" der KfW erhalten haben. Mit der Zusatzförderung werden zum Beispiel folgende Leistungen unterstützt: Detailplanungen Anlagentechnik, Angebotsauswertung, Baustellenbegehung oder Übergabe der neuen Haustechnik. Für private Bauherren hat die Einschaltung eines unabhängigen Fachmanns den Vorteil, dass nicht nur sauber geplant sondern die Sanierung auch ordentlich und zu guten Preisen ausgeführt.

Weitere Informationen zur Sonderförderung bekommen Sie hier.

Neue MAP Fördersätze seit 1.3.2009

Im Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung zur Förderung erneuerbarer Energien wurden jetzt die Förderbedingungen an die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) angepasst. Über die aktuellen Förderbedingungen informieren Sie hier. Die wichtigsten Bedingungen zum Wärmegesetz haben wir ebenfalls für Sie zusammengefasst.

Straffung der KfW Programme ab 1.4.09

Die KfW Bankengruppe hat Anfang April ihre Programmstrukturen gestrafft: So ersetzt "Energieeffizient Bauen – Neubau" das Programm „Ökologisch Bauen“. Damit werden für Neubau oder Kauf Niedrigenergie- oder Passivhäusern zinsverbilligte Darlehen gewährt. Die alten Förderstufen "KfW-40" und "KfW-60" werden durch das "KfW-Effizienzhaus 55“ und "KfW-Effizienzhaus 70“ ersetzt. Die neuen Förderstufen gelten für Häuser deren jährlicher Energiebedarf und Wärmeverlust maximal 55 bzw. höchsten 70 Prozent der Werte nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 beträgt.

Das ebenfalls neue Programm "Energieeffizient Sanieren – Bestandssanierung" enthält nun das alte "CO2-Gebäudesanierungsprogramm" und "Wohnraum Modernisieren - ÖKO-PLUS", die es seit dem 31.3.09 nun nicht mehr gibt. Für die energieeffiziente Sanierung von Bestandsgebäuden, den Kauf eines sanierten Gebäudes oder einer sanierten Eigentumswohnung gibt es nun zinsgünstige Kredite aus dem neuen Programm. Die maximale Fördersumme wurde auf 75.000 Euro pro Wohneinheit erhöht. Erstmals werden nun auch einzelne energiesparende Maßnahmen, wie z.B. neue Fenster und Türen, mit max. 50.000 Euro je Wohneinheit gefördert. Auch die Wohnraummodernisierung mit dem Abbau von Barrieren wird gefördert.

Quelle: KfW Förderbank

Neu bei der KfW: KfW-Effizienzhäuser 55 und 70

Statt "KfW-40" und "KfW-60" werden nun die Gebäudetypen "KfW-Effizienzhaus 55“ und "KfW-Effizienzhaus 70“ im Neubaubereich durch die KfW Bankengruppe im Rahmen des Programms "Energieeffizient Bauen – Neubau" gefördert. KfW-Effizienzhäuser verbrauchen deutlich weniger Energie als nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007 vorgeschrieben ist. Beim KfW-Effizienzhaus 55 sind dies max. 55%, beim KfW-Effizienzhaus 70 höchstens 70% des zulässigen Wertes. Bezugsgrößen sind der Jahres-Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust.

Der Jahres-Primärenergiebedarf gibt die gesamte Energiemenge an, die für Heizung und Warmwassererzeugung nötig ist, plus den Energieverbrauch, der für Erzeugung und Transport dieser Energiemenge nötig war. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist also größer als der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser. Er darf beim KfW-Effizienzhaus 55 (70) pro Quadratmeter der Gebäudenutzfläche 40 (60) kWh im Jahr nicht überschreiten. Der Transmissionswärmeverlust ist eine physikalische Größe. Er gibt an, wie viel Raumwärme durch Wände, Dach, Fußboden, Decken und Fenster nach außen abgeleitet wird.

Je niedriger Jahres-Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust sind, desto besser ist die Energiebilanz des Gebäudes. Dies bringt nicht nur klare Vorteile bei den Energiekosten. Die KfW fördert hohe Energieeffizienz durch Finanzierungen mit besonders niedrigen Zinsen.

Quellen: KfW Förderbank, Deutsche Energie-Agentur

Schüco Produkte erfüllen bereits die EnEV 2009

Alle Schüco Produkte für Neubau und Sanierung erfüllen nicht nur die Bedingungen der geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) 2007. Fenster und Türen von Schüco sind besonders zukunftssicher, weil sie schon heute die deutlich strengeren energetischen Vorgaben den EnEV 2009 erfüllen, die voraussichtlich ab dem 1.10.2009 in Deutschland gelten werden.