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Gute Architektur ist wie ein Fingerabdruck für die Zukunft.

Büro- und Verwaltungsbauten

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Büro- und Verwaltungsbauten unterliegen als „Arbeitswelten“ besonders der Flächenwirtschaftlichkeit und der ökonomischen Effizienz – hier spielt der Energieverbrauch eine stetig wachsende Rolle.

Für die Raumorganisation gibt es längst keine Standardlösungen mehr: Innenräume müssen individuell auf das jeweilige Unternehmen zurechtgeschnitten werden. Einzel-, Gruppen-, Team- oder Großraumbüros werden dabei immer häufiger kombiniert, um wandelnde Mitarbeiterstrukturen flexibel zu organisieren. Unabhängig von ökonomischen Kriterien beeinflusst die Arbeitsumgebung Wohlbefinden und Effizienz der Mitarbeiter. Rückzugsräume und Treffpunkte zu schaffen ist deshalb integraler Bestandteil der Planung.

Für Architekten bieten gerade diese Räume die Chance, einem Gebäude einen individuellen Charakter zu verleihen. Gelingt dies, werden Architektur und Design zum Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist die Integration moderner Energie- und Fassadentechnik in das gesamte Gebäudekonzept und die zukünftige Gebäudebewirtschaftung. Dadurch lässt sich der Energieverbrauch ohne Komforteinbußen nutzungsabhängig optimieren. Gleichzeitig steht ein ökologisch und ökonomisch vernünftiges Gebäude für eine fortschrittliche Unternehmensphilosophie.

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Gewerbe- und Industriebauten

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Gewerbe- und Industriebauten brauchen besondere funktionale Bedingungen für die Herstellung und Verteilung von Produkten. Moderne Produktionsstätten vernetzen heute Wissen und Handwerk kreativ und ökonomisch miteinander.

Dank intelligenter Fenster- und Fassadentechnik, der Integration von Photovoltaik, Solarthermie und flexibler Sonnenschutzsysteme gelingt es, moderne Industrie- und Gewerbebauten wirtschaftlich und energieeffizient zu betreiben. Konstruktive Elemente werden dabei auch als gliedernde Elemente und gestalterisches Mittel eingesetzt, denn neben den reinen funktionalen Aspekten dient eine gute Architektur der Identifikation nach innen und außen. Gesichtslose Gewerbegebiete in der Peripherie sind Vergangenheit. Diese Zwischenphase zwischen der großartigen Funktionsarchitektur aus dem Zeitalter der Industrialisierung und der aktuellen Architektur für Gewerbe- und Industriebauten ist endgültig vorbei. Gewerbe- und Industriebauten sind endlich wieder eine große Herausforderung für Planer und Architekten, Funktion, Ökologie und Ökonomie in einem Gebäude mit architektonischem Anspruch zu vereinen.

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Hotels

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Individualität und Wohlfühl- Komfort sind die neuen Leitlinien für moderne Hotels. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um Urlaubs- oder Business-, Wellness- oder Healthcare-, Luxus- oder Budget-Hotels handelt. Alle setzen auf individuelles Ambiente und auf individuellen Service. Dabei soll sich der Gast gleichzeitig sofort zurecht finden. Alles, was er von seinem Zimmer und dem Hotel erwartet, soll unmittelbar verfügbar sein. Architekten und Innenarchitekten haben offensichtlich den besonderen Reiz dieser anspruchsvollen Planungsaufgabe entdeckt. Immer mehr Hotels setzen in ihren „Sterne-Kategorien“ Zeichen für wahrhaftig gute Architektur und ein schlüssiges Gesamtkonzept.

Ganz selbstverständlich ist heute ein intelligentes und effizientes Energiekonzept, welches die jeweilige Auslastung des Hotels zu jeder Zeit berücksichtigt. In dieses Konzept ist die Fassade als Energieverbrauch bestimmendes Element längst integriert. Die Fassade ist damit ein zweifaches Markenzeichen. Sie steht für gute Architektur und den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

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Kulturbauten

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Kulturbauten sind besondere Orte: Museen, Theater, Galerien und Ausstellungshäuser bieten Raum für zeitgenössische und historische Kunst und Kultur. Die Besucher erwarten ein angemessenes Ambiente, in dem die Kunst im Vordergrund steht und ungestört und ohne Ablenkung wahrgenommen werden kann. Dies geschieht durch eine Architektur, die sich in den Ausstellungsräumen zurücknimmt und gleichzeitig eine ikonografische Sprache nach außen spricht. Diese Aufgabe ist für Architekten etwas ganz besonderes. Architekten und Planer erschaffen mit den Museum oder Theater oftmals selbst ein Kunstwerk.

Neben diesen kulturellen und künstlerischen Aspekten gibt es ganz funktionale Besonderheiten und Anforderungen. Die Exponate benötigen eine besondere, definierte Umgebung, in der das Raumklima und das Außen- und Kunstlicht vollständig kontrolliert werden kann. Die Raumstruktur soll flexibel an immer neue Ausstellungs- und Präsentationsformen angepasst werden können und schließlich muss das energetische Gesamtkonzept besonders nachhaltig sein, denn der Lebenszyklus von Kulturbauten ist länger als der von anderen Gebäuden.

Deswegen ist die Verantwortung der Investoren, Architekten und Planer bei der Erschaffung von Kulturbauten besonders groß, ein gleichermaßen ästhetisches, funktionales und ökologisches Gebäude zu schaffen, welches dauerhaft Bestand hat.

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Freizeitbauten

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In modernen Gesellschaften wird die Freizeit aktiv gestaltet. Die Menschen verbringen immer mehr Zeit ganz bewusst beispielsweise in Kinos, Stadien, Sporthallen, Spaßbädern oder Fitnesscentern. Ein wesentlicher Grund: die Individualisierung unserer Gesellschaft mit der die Individualisierung der Freizeitgestaltung einhergeht. Multifunktionale Freizeitbauten bieten Raum für diese aktive Freizeitgestaltung.

Sie verbinden die Wünsche und Ansprüche der Einzelnen mit einem gemeinschaftlichen Erlebnis. Dies gelingt durch die „kommunikative Leistung“ der Sportstätten und Freizeitbauten. Moderne Fußballarenen verbinden durch ihre kompakte Bauweise tausende Individuen zu einer begeisterten Gemeinschaft. Im Fitnesscenter lässt sich durch kluge Planung individuell trainieren und gleichzeitig mit anderen kommunizieren. Ein Wellness-Spa schafft intime Räume und fördert gleichzeitig das soziale Miteinander.

Freizeitbauten bedingen zudem ein hohes Maß an Funktionalität und Energieeffizienz, da sonst einer preiswerten Planung schnell eine teure Nutzung folgen kann. Durch Wärmeschutzverglasung, intelligente Sonnschutzsysteme, Geothermie und die Integration von Photovoltaik und Solarthermie lassen sich Energie und Betriebskosten einsparen. Für Architekten und Fachplaner offeriert der Markt eine Vielzahl spannender und neuer Planungsaufgaben.

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Einkaufswelten

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Einkaufswelten werden heute wesentlich von Einkaufs-Passagen, Shoppingcentern, Boutiquen und Stores bis hin zu Fachmärkten geprägt. Nachdem diese in der Vergangenheit in der Peripherie angesiedelt wurden, um verkehrstechnische Vorteile zu nutzen, ziehen diese im Sog der Verstädterung unserer Gesellschaft nun in die Innenstädte. In diesem innerstädtischen Gefüge werden an diese Bauwerke besondere Anforderungen gestellt. Menschen decken hier ihre Bedürfnisse nach Waren, die präsentiert und inszeniert werden - von funktional praktisch bis hin zu faszinierenden Shopping-Welten.

Immer mehr Kaufhäuser oder Supermärkte verlassen dabei das Konzept der geschlossenen Box, öffnen die Fassaden und lassen Licht und Luft hinein. Markenunternehmen setzen auf Erlebnisräume und vor allem auf außergewöhnliche Architektur. Weg vom typischen Warenlager der sechziger Jahre, rein ins bunte Einkaufserlebnis. Schließlich waren Einkaufswelten auch in der Historie mehr als glitzernde Konsumtempel. Sie finden ihren Ursprung in den historischen Marktplätzen, wo Gaukler, Musikanten, Händler und Marketenderinnen ihre Waren und Leistungen feilboten. Rund um diese Marktplätze entstand die Stadt. Ohne Stadt kein Marktplatz, ohne Marktplatz keine Stadt. Heute bilden Einkaufszentren selbst eine Art Stadt in der Stadt.

Der Energieaufwand für diese Nutzungstypologie ist groß und hatte in der Vergangenheit gegenüber der Inszenierung der Waren sekundäre Bedeutung. Heute haben die Investoren und Betreiber auch die Betriebskosten im Blick. Architekten und Fachplaner arbeiten intensiv daran, den Energieverbrauch und den Gebäudebetrieb zu optimieren.

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Bauten für Lehre und Forschung

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Im bundesweiten Wettbewerb um Schüler, Studenten, Arbeitsplätze und Fördermittel werben Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit Begriffen wie Technologiepark oder Hightech-Campus. Das zeugt vom selbstbewussten Umgang mit Energie- und Gebäudetechnik. Die aktive photovoltaische und thermische Nutzung der Sonnenenergie oder Geothermie sind heute selbstverständlicher Bestandteil vieler Lehrgebäude, verbessern die Energiebilanz und senken die Betriebskosten.

Mehr noch: Als gebautes Beispiel lehren sie Schülern den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Die Bauwerke müssen neben ökonomischen und ökologischen Aspekten logistischen und infrastrukturellen Konzepten folgen, die die didaktischen Ansprüche der Lehrenden und Lernenden fördern und unterstützen. Kommunikationsräume und gleichermaßen Rückzugsorte zum konzentrierten Lernen müssen zusätzlich einen Platz im Gebäude finden. Der Komplexitätsgrad und die Herausforderung an die Planer steigt mit der Intensität der Forschung und Wissenschaft. Labore, Reinräume und andere Spezialbauten müssen integriert werden.

Bauten für Lehre und Forschung sind zudem Aushängeschilder für das Land, die Kultur, die Politik und die Menschen. Mit Stolz wird Besuchern die eigene Hochschule, die Universitätsklinik oder die Bibliothek gezeigt.

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Gebäude des Gesundheitswesens

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Krankenhäuser, Praxen und Ärztehäuser sind in ihrer Zeit immer hochmoderne, prozessorientierte, interdisziplinär organisierte Spezialbauwerke. Wirtschaftliche, politische und verwaltungstechnische Vorgaben beeinflussen zusätzlich den Bau von Krankenhäusern.

Allein diese Aspekte sind Herausforderung genug für Architekten und Planer, doch zusätzlich sollen die Bauwerke den Heilprozess unterstützen und eine Atmosphäre erzeugen, die den Patienten Behaglichkeit, Ruhe und Sicherheit vermittelt. Licht, Luft und Landschaftsbezug, Formen und Farben, vertraute Materialien und angenehme Proportionen unterstützen das Wohlbefinden der Patienten und motivieren Ärzte, Schwestern und Pfleger.

Heute sind Praxen und Kliniken einem wachsenden wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Neben den funktionalen und ergonomischen, sowie sozialen, architektonischen und städtebaulichen Aspekten müssen Architekten intelligente Konzepte entwickeln, um die Betriebskosten zu senken: durch kurze Wege, flexible Raumnutzung oder den Einsatz moderner, energiesparender Fassadentechnik. Die Kunst liegt darin, trotz der komplexen Anforderungen noch Freiräume für gute Architektur zu finden.

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Verkehrsbauten

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Verkehrsbauten umfassen unter anderem Bauten für Transport und Verkehr, wie Flughäfen, Bahnhöfe, Parkhäuser und Hafenbauten. Es sind Baustrukturen besonderer Komplexität und Größe, die hohe Ansprüche an Sicherheit, Funktionalität, Komfort, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit stellen.

Sie beanspruchen die Umwelt und die Energieressourcen in besonderem Maße. Bei aller Wirtschaftlichkeit müssen Architekten, Investoren und Planer deshalb weit vorausschauen und verantwortungsvoll in Hinblick auf zukünftige Generationen planen. Durch hoch wärmegedämmte Fassaden, intelligente Sonnenschutz- und Lüftungskonzepte oder die Integration von Photovoltaik auf Dächern oder an Fassaden lässt sich der Energieverbrauch und die Betriebskosten nachhaltig reduzieren. Verkehrsbauten verändern zudem das Gesicht einer Stadt oder das Profil einer Region.

Umfangreiche Verkehrsbauten, wie Kreuzungsbahnhöfe, Binnen- und Überseehäfen und etwa Logistikcenter, sind die dauerhaftesten Bauten, die in der modernen Welt heute und in der Vergangenheit erstellt werden und wurden und müssen deshalb nachhaltig geplant und erbaut werden.

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Gehobener Wohnungsbau

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Unterschiedliche Wohnformen sind der kulturelle und soziale Fingerabdruck einer Gesellschaft, ebenso wie die individuelle Wohnvorstellung des Einzelnen. Für Architekten und Planer besteht die Herausforderung darin, die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Bauherren umzusetzen und gleichzeitig die zukünftigen Betriebskosten im Auge zu haben. Anders als in den vergangenen Jahrzehnten, in denen die Dämmung vorrangig zum Energiesparen eingesetzt wurde, gibt es heute für Architekten eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Energieverbrauch von Wohngebäuden zu optimieren.

Etwa, indem sie Wohnhäuser intelligent ausrichten, Energiesparende Techniken wie Dämmung und moderne Heizungen mit Energie-gewinnenden Techniken wie Photovoltaik und Solarthermie so verknüpfen, dass sich die Effekte gegenseitig potenzieren.

Dabei kommt dem Architekten zugute, dass sich das Bild vom gehobenen Wohnen in den vergangenen Jahren verändert hat. Komfort, Luxus, Sicherheit und Individualität stehen nicht mehr alleine auf der Wunschliste der Bauherren. Das Bewusstsein der Bauherren für Umwelt und Energie ist deren persönlicher Ausdruck für den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Ressourcen und zeigt sich in deren eigenem Wohnhaus. Die Umsetzung ist planerisch anspruchsvoll und von gesellschaftlicher Bedeutung und deshalb eine wichtige Aufgabe für Architekten.

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